Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/

Streit um das Betreuungsgeld

Publicerat onsdag 21 november 2007 kl 11.27

Innerhalb der bürgerlichen Koalitionsregierung ist ein Streit um das Kinderbetreuungsgeld ausgebrochen. Die Christdemokraten wollen für jedes Kind gesondert zahlen, die Liberalen befürworten eine Pauschalsumme.

Zum ersten Juli kommenden Jahres wird die bürgerliche Koalition ein Kinderbetreuungsgeld einführen. Soviel steht fest. Es soll an Eltern gezahlt werden, die mir ihren Kindern auch nach dem ein Jahr währenden Erziehungsurlaub noch Zuhause bleiben wollen, bis das Kind drei Jahre alt ist, statt es in die Krippe zu geben.

Steckenpferd
Den Christdemokraten ist das Betreuungsgeld eine Herzensangelegenheit; ein Thema, mit dem sie im Wahlkampf punkteten. Der von ihnen ausgearbeitete erste Vorschlag sieht 3000 Kronen, also etwa 320 Euro, pro Kind und Monat vor. Wer also beispielsweise zwei Kinder betreut, erhält 6000 Kronen im Monat. Stefan Attefall, Fraktionschef der Christdemokraten, begründet dies zum einen mit Gerechtigkeit: Alle Kinder sollen gleich behandelt werden. Zum andern sagt er: „6000 Kronen für zwei Kinder ist eine angemessene Summe, verglichen damit, dass ein Krippenplatz die Gesellschaft pro Kind und Jahr 100 000 Kronen kostet.“

Dorn im Auge
Die Liberalen, denen das Erziehungsgeld ideologisch sowieso eher ein Dorn im Auge ist, sehen mit dieser Plusrechnung ein großes Problem: die Aussicht auf Betreuungsgeld könnte Frauen – denn meist sind es in Schweden Frauen, die Kinder betreuen – auf dem Arbeitsmarkt hinderlich werden. Eine Pauschale von 3000 Kronen sei daher genug, sonst werde das Betreuungsgeld finanziell zu attraktiv, meint der Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Reichstag, Johan Persson. „Dieses Geld ist ja als eine Unterstützung gedacht uns sollte als solche gesehen werden. Eine Ermunterung zur freien Wahl für diejenigen, die die guten Kinderbetreuungsangebote, die es gibt, nicht wahrnehmen möchten. Aber das Geld soll kein Druckmittel sein. Es soll nicht den Effekt bekommen, Menschen an Heim und Herd zu fesseln, weil man bedeutend mehr verdient, wenn man Zuhause bleibt, als wenn man arbeiten geht.“

Attefall ärgerlich
Die Christdemokraten reagieren auf die liberalen Einwände mit deutlicher Irritation. Schließlich hat ihr Vorsitzender Göran Hägglund bereits öffentlich 3000 Kronen pro Kind versprochen. „Das war unser Ausgangspunkt und mich erstaunt, dass man uns hier plötzlich Steine in den Weg legt“, so der Fraktionsvorsitzende, Stefan Attefall. Um das Problem zu lösen, wird wohl Ministerpräsident Reinfeldt ein Machtwort sprechen müssen.

Luise Steinberger 

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min Lista".