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Lappland kürt den besten Weihnachtsmann

Publicerat tisdag 27 november 2007 kl 12.19

27.11.2007

In Gällivare in Lappland werden seit fünf Jahren besondere Meisterschaften ausgetragen: „Tomtarnas Vinterspel”, die Meisterschaften der Weihnachtsmänner. An diesem Wochenende war es wieder soweit. Acht Weihnachtsmänner aus Deutschland, Estland, Polen, Australien, Schweden, Åland und Luxemburg kämpften in fünf Disziplinen um den ehrenvollen Titel „Weihnachtsmann des Jahres”. 

Es liegt ausreichend Schnee. Mit sechs Grad minus ist es nicht zu kalt. Zwei Rentiere sind vor zwei Schlitten gespannt worden. Da stehen sie und warten, wie die Besucher hinterm Zaun der Rentierrennbahn und die Hauptakteure: acht Männer in rot. Die Mehrheit mit kuscheligen oder zotteligen Plastik-Rauschebärten versehen. Nur der schwedische Kandidat kann einen echten Vollbart vorweisen. Gleich also werden sich in der ersten Disziplin messen: Rentierrennen.

Der deutsche Santa Claus, Klaus Schirrmeister, spürt eine gewisse Spannung: „Auf jeden Fall. Ist das erste Jahr, dass ich hier starte und es ist sehr hart, denke ich mal. Aber ich muss jetzt erst mal...”

Nein, nicht für kleine Weihnachtsmänner...sondern auf den Schlitten.. Die Bahn für das Rentier- und Schlittenrennen ist an die 50 Meter lang, die Kurve tückisch.

Es gibt Punkte für Schnelligkeit sowie Haltungsnoten. Rentiere können störrisch sein wie Esel. Schon nach zwei Durchläufen ist klar: Das große weiße ist besser als das kleine bräunliche. Klaus hat das kleine bräunliche erwischt, der Schlitten des schwedischen Kollegen rauscht ihm hinten rein. Dann haben sich auch noch die Zugleinen verhakt. Die erste Disziplin verloren gegen den im Rentierrennen erfahrenen Kollegen aus Schweden: „Ich hab Chancen gesehen, aber dann kams eben knallhart von hinten. Er hat ja Erfahrung, ist schon öfters gefahren. Aber es macht mordsmäßig Spaß.”

Rentier geknutscht
Der schwedische Kollege, Santa Lasse, Lars-Erik Lundin, hat nach dem Rennen sein Rentier sogar geknutscht. Damit hat er eindeutig Punkte bei den Kindern gesammelt. „Ich hab mich beim Rentier bedankt, weil es so super gelaufen ist. Trotz des kleinen Crashs. Super.”

Und die Kinder danken ihm das mit ihrer Sympathie. Nach ihrem Favoriten gefragt, kommt die einhellige Antwort: „Schweden!”. „Schweden! Weil ich doch in Schweden lebe!”

Rentierrennen war die erste Disziplin, danach mussten sich die Männer in Rot auf dem Spark, dem typischen nordschwedischen Schlitten bewähren. Aber kommt denn der Weihnachtsmann wirklich mit dem Schlitten und fliegenden Rentieren davor, wie man in Deutschland glaubt? Und dann durch den Schornstein? Der Organisator von der schwedischen Weihnachtsmanngarde Sivert Svensson weiss das. Natürlich. „Rentiere können nicht fliegen, jedenfalls nicht unsere. Und die Sache mit dem Schornstein... in England vielleicht. Hier in Schweden kommt er durch die Tür. Er klopft an und dann sagt man: komm rein.”

In Australien jedoch, versichert ernsthaft Santa Dave, kommt der Weihnachtsmann von oben: „Er kommt mit dem Schlitten. Durch den Schornstein, Geschenke unter den Baum und weg. Hahaha.”

Schornsteinklettern ist also - der Vielfalt wegen - eine weitere Disziplin und darin macht Santa Dave vom fünften Kontinent die beste Figur. Ein Weihnachtsmann muss Vorbild sein, deshalb hat die Weihnachtsmanngarde auch die Disziplin Breiessen erfunden.

Bart verkleckert 
Eine Schüssel voller Milchreis muss schnell und mit dem größtmöglichen Anstand geleert werden. Das schaffen die meisten. Nur Santa Julian aus Luxemburg hat einen widerlich verkleckerten Bart am Ende der Runde: „Das ging richtig daneben, ich hätt mich vielleicht rasieren sollen...”

Die Regeln für die einzelnen Disziplinen sind sehr sehr streng. Weihnachtsmänner mit verkleckerten Bärten werden disqualifiziert. Da aber auch beim Schlittenrennen sechs von acht Weihnachtsmännern die strengen Regeln nicht einhielten, wurden die Regeln... einfach geändert und ...niemand disqualifiziert. Und am Ende siegt der Weihnachtsmann mit den besten Haltungsnoten.

Der Gewinner ist: Australien! Und trotz verkleckertem Bart ist übrigens Santa Julian aus Luxemburg auf den zweiten Platz gekommen. Und für den schwedischen und deutschen Weihnachtsmann galt der olympische Weihnachtsmann-Gedanke.

Katja Güth

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