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Darfur-Mission in Gefahr

Publicerat torsdag 29 november 2007 kl 11.07

Der geplante Einsatz der Vereinten Nationen in der sudanesischen Krisenregion Darfur ist in Gefahr. Die sudanesische Regierung formuliert immer neue Bedingungen und der Zeitplan verschiebt sich immer mehr. Der schwedische UN-Vermittler in der Region, Jan Eliasson, gibt sich pessimistisch. Keine guten Voraussetzungen also für die UN-Truppe, die gerade zusammengestellt wird und für die auch schwedische Soldaten eingeplant sind.

Im Juli noch konnte Jan Eliasson berichten, dass der Sudan mit einer Verstärkung der internationalen Truppen in Darfur einverstanden sei. Rund 20.000 Soldaten der Vereinten Nationen sollen das Kontingent der Afrikanischen Union, das mit 6.000 Mann bereits vor Ort ist, ergänzen.

Unter anderem bereiten sich 200 schwedische Soldaten auf diese Aufgabe vor. Doch jetzt häufen sich die Anzeichen, dass der Einsatz in Frage gestellt wird. Die Bürgerkriegsparteien und Milizgruppen haben ihre Verhandlungen abgebrochen. Der UN-Vermittler Jan Eliasson ist pessimistisch: „Ich kann kein Datum nennen, wann die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Die Realität hat sich leider negativ entwickelt.“

Neue Forderungen

Die Auseinandersetzungen in Darfur haben an Intensität zugenommen. Hinzu kommt, dass die sudanesische Regierung immer neue Forderungen an den Einsatzchef der UN-Truppen stellt. Der Franzose Guehenno berichtet, dass die Truppen sich nicht mehr frei bewegen dürfen. Die sudanesische Regierung will über jede Truppenbewegung informiert werden. Eine unmögliche Forderung für einen sinnvollen Friedenseinsatz.

Der Einsatz sollte eigentlich Anfang des kommenden Jahres anlaufen. Doch dieser Zeitplan wird jetzt in Frage gestellt, zudem es auch an Helikoptern und Transportmöglichkeiten für die Truppe fehlt. Keine guten Aussichten für die Not leidende und verfolgte Bevölkerung in der Unruheprovinz.

Jan Eliasson und sein Kollege von der Afrikanische Union, Salim, wollen erneut in den Sudan reisen um zu versuchen, die Verhandlungen wieder in Gang zu bringen. Die Aussichten sind jedoch schlecht. Eliasson kann nicht einmal bestätigen, dass die streitenden Parteien überhaupt noch an Verhandlungen interessiert sind.

„Diese Beurteilung werden wir nach unseren Besuch wohl auch in Betracht ziehen müssen“, meint Eliasson.
Derweil geht der Konflikt zwischen arabischen Nomaden und schwarzen Siedlern weiter. Er hat bisher 200.000 Menschen das Leben gekostet und zwei Millionen Menschen sind auf der Flucht.

Dieter Weiand

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