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Ungesättigte Fettsäuren helfen bei Demenz

Publicerat torsdag 29 november 2007 kl 14.21

Vermindertes Leiden für Demenzkranke: eine neue schwedische Studie weckt Hoffnung auf ein besseres Erinnerungsvermögen der Betroffenen. Die Forscher sehen bestimmte Nahrungsmittel, die Omega-3, also ungesättigte Fettsäuren enthalten, als möglicherweise hilfreich an.

Eine bewusste Ernährung kann den Krankheitsverlauf von Altersdemenz beeinflussen. Diese Erkenntnis entstammt einer jetzt vorgestellten schwedischen Studie. Ungesättigte Fettsäuren, auch unter dem Namen Omega-3 bekannt, haben einen positiven Einfluss auf das Gedächtnis sowie die Stimmung Betroffener gezeigt. Die Forscher wenden sich nun intensiv der Frage zu, ob auch andere Faktoren der Nahrung Krankheiten lindern oder sogar vorbeugen können.

Der Schwerpunkt der Forschung liegt darin, herauszufinden, wie Nahrung den Krankheitsverlauf beeinflusst.

Professor Lars-Olof Wahllund vom Karolinska Institutet äußerte sich zu den Erkenntnissen: „Es ist so, dass alles, was oxidationshemmende Stoffe enthält, wie Obst zum Beispiel, grundsätzlich hilfreich sein kann.“

150 000 Menschen sind zur Zeit in Schweden an Demenz erkrankt. Aufgrund der wachsenden Lebensdauer wird sich diese Zahl in den nächsten Jahrzehnten jedoch noch deutlich erhöhen.

Da die Pflege von Demenzkranken kostspielig und für die Betroffenen sowie deren Angehörige eine große Belastung darstellt, bemühen sich Forscher weltweit, neue Behandlungsmethoden zu entwickeln.

”Effektive Vorbeugung”

„Wir messen diesen Erkenntnissen eine große Bedeutung zu. Wenn es sich wirklich um eine effektive Vorbeugung handelt, kann das enorme Unterschiede machen. Wir könnten dann nicht nur den Anteil an Demenzkranken mindern, sondern auch das Leiden und die Kosten”, so Wahllund.

Die Erforschung der Effekte von Nahrung auf Krankheiten trifft auf eindeutigen Bedarf. Zwei umfassende Studien über das Gesundheitspräparat Gingko Biloba laufen zur Zeit, und zum Sommer werden von der Gesundheitsbehörde die neuen Richtlinien zur Behandlung von Demenzkranken veröffentlicht.

Unterdessen rät Professor Wahllund, reichlich Fisch zu essen. Zudem sei eine rege geistige Aktivität und der Umgang mit Menschen wichtig, um gesund zu bleiben.

Antje Esser

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