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Deponierte Abfälle

Haushaltsmüll belastet das Klima

Publicerat torsdag 6 december 2007 kl 12.56

In Schweden werden jährlich mehrere hunderttausend Tonnen organische Abfälle deponiert, obgleich dies seit 2002 sogar verboten ist. Dadurch entsteht das gefährliche Treibhausgas Methan.  Jedes Jahr verursachen die Abfallhaufen genau soviel Luftverunreinigungen wie 700 000 Autos. Doch Abhilfe soll geschaffen werden. Luise Steinberger berichtet.

Wenn Essensreste verrotten, entsteht Methangas, das an die Luft abgegeben wird und zum Klimawandel beiträgt. Wenn der Abfall stattdessen verbrannt wird, entsteht zwar immer noch Kohlendioxid, jedoch in kleineren Mengen. Zudem kann die Energie aus den Abfällen genutzt werden, als Fernwärme zum Beheizen von Wohnungen zum Beispiel, meint Catarina Östlund, Sachbearbeiterin für den Bereich Abfall bei der schwedischen Naturschutzbehörde. „Das sind wertvolle Ressourcen, die nicht einfach deponiert, sondern genutzt werden sollten.“

Deponien verboten
Seit 2002 ist die Lagerung von organischen Abfällen in Schweden sogar verboten. Doch wie so oft gibt es ja auch Möglichkeiten Sondergenehmigungen zu beantragen. Und solche Sondergenehmigungen werden durchaus erteilt. Der Grund: Die Müllverbrennungsanlagen sind überlastet. „Das liegt zum einen daran, dass wir immer mehr Abfall produzieren. Und dann importiert Schweden auch brennbaren Abfall aus dem Ausland, der in den Verbrennungsanlagen Kapazitäten bindet“. Der Müll kommt unter anderem auch aus Deutschland. Doch dass der ausländische Müll den einheimischen verdrängt, damit wird bald Schluss sein, sagt Catarina Östlund: „Wir überarbeiten derzeit die Ausnahmebestimmungen und innerhalb einiger Jahre wollen wir die Sondergenehmigungen für Deponien ganz abschaffen.“

Neue Anlagen
Allerdings glaubt die Naturschutzbehörde, dass Schwedens Gemeinden weiterhin mit der Verbrennung ausländischen Mülls ihre Kassen aufbessern werden können. Derzeit sind mehrere neue Anlagen im Bau, so dass die Kapazitäten bald ausreichen dürften.

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