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Sozialbehörde ergreift Maßnahmen gegen Umweltfolgen

Publicerat torsdag 6 december 2007 kl 15.48

Umweltprobleme aller Art sind häufig Gesprächsthema. Dennoch werden in der politischen Planung die schwerwiegenden Folgen von Umweltverschmutzung auf die Gesundheit der Bürger zumeist  vernachlässigt. Die schwedische Sozialbehörde will das nun ändern.

Die Sozialbehörde hat sich von einem im vergangenen Sommer erschienenen Bericht der Weltgesundheitsorganisation, WHO, inspirieren lassen. In diesen Bericht heißt es, dass rund 13 Millionen Menschen auf der Welt jährlich ganz unnötiger Weise an den Folgen von Umweltverschmutzung sterben. Auf Schweden übertragen bedeutet dies 14 000 Todesopfer jährlich. Neben der persönlichen Tragödie bedeutet dies auch gesellschaftliche Kosten, die jedoch schwer kalkulierbar sind,  sagt Sachbearbeiterin Ing-Marie Ohlsson:
Berechnung schwierig
 „Es ist schwierig, diesen negativen Umwelteinflüssen ein Preisschildchen aufzukleben. Wir wissen, was der Bau einer neuen Straße kostet. Wir wissen, was eine Lärmschutzmaßnahme kostet. Aber wir wissen nicht, was es die Gesellschaft kostet, wenn die Menschen nachts nicht schlafen können; wenn unsere Kinder in der Schule schlechter lernen, wenn sie unter Luftverschmutzungen leiden, die ihre Lungenfunktion beeinträchtigen und sie später im Leben krank macht.“

Großstadtkinder
In Schweden sind vor allem die Großstadtregionen betroffen und zwar von Luftverschmutzungen und Lärm, die unter anderem Asthma, Allergien und Konzentrationsstörungen verursachen. Relativ gesehen sind die Belastungen in Schweden zwar nicht so hoch. Dennoch sind nach Ansicht der Sozialbehörde einige Maßnahmen umgehend zu ergreifen. Ing-Marie Olsson nennt ein Beispiel: „Kindergärten und Schulen dürfen nicht an Hauptverkehrsstraßen liegen. Dieser Verkehr, das wissen wir heute zweifelsfrei, beeinträchtigt die Gesundheit unserer Kinder und das muss vermieden werden.“

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