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Radio Schweden

Publicerat måndag 10 december 2007 kl 11.16
Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt (Mitte) und Entwicklungshilfeministerin Gunilla Carlsson (links) beim EU-Afrika-Gipfel in Lissabon.

Themen am 10. Dezember 2007

Verbalattacken als Kompliment
Trotz teilweise heftiger Streits scheint Schwedens Regierung recht zufrieden mit dem Verlauf des EU-Afrika-Gipfels in Portugals Hauptstadt Lissabon zu sein. Die Verbalattacken von Simbabwes Präsident Robert Mugabe nahm Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt fast schon als Kompliment für seinen Einsatz für die Menschenrechte entgegen. Und immerhin schafften es die Teilnehmer, sich auf eine gemeinsame Strategie gegen Menschenhandel, Terrorismus und Drogenhandel zu einigen.
Anne Rentzsch 

Zebrastreifen als Todesfalle
Seit sieben Jahren gilt auch in Schweden die Regel, dass Fußgänger an Zebrastreifen Vorrang haben und Autofahrer warten müssen. Doch diese Neuregelung hat scheinbar nur zu mehr Unsicherheit geführt. Denn seit diese im Jahr 2000 in Kraft trat, sind 15 Prozent mehr Fußgänger an Zebrasteifen angefahren worden. Erst am Wochenende starben wieder eine 72-Jährige und ihre drei Jahre alte Enkelin in einem Stockholmer Vorort, weil sie von einer Autofahrerin auf einem Überweg überfahren wurden.
Dieter Weiand 

Spielideen als Zankapfel
Schwerer Kritik sieht sich derzeit der Chef der staatlichen Lotteriegesellschaft „Svenska Spel“, Jesper Kärrbrink ausgesetzt. Kärrbrink soll Millionen von Euro verschwendet haben, indem er in neue Spielideen investierte, ohne eine Genehmigung vom Staat dafür zu haben. Kritiker werfen ihm außerdem vor, seiner sozialen Verantwortung nicht mehr gerecht zu werden. Der Angegriffene wehrt sich.
Anne Rentzsch 

Kunstschätze als Beutegut
Beim Begriff „Beutekunst” denkt der Deutsche wohl unweigerlich als erstes an die Verbrechen der Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkrieges. Dabei ist das Prinzip „Beutekunst” viel älter. In Schweden etwa bedienten sich die Herrscher während der Großmachtszeit, nicht zuletzt während des Dreißigjährigen Krieges, ebenfalls freimütig bei Kirchen, Privatsammlungen und Bibliotheken in den besiegten Ländern. Eine Ausstellung in der Königlichen Leibrüstkammer des Stockholmer Schlosses zeigt, was die Sieger alles mitnahmen.
Liv Heidbüchel

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