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Bildt warnt vor Fehlern in Kosovo-Frage

Publicerat tisdag 11 december 2007 kl 09.39

Die Zukunft des Kosovo bleibt weiter ungewiss. Nachdem sich die Troika aus EU, den USA und Russland nicht über die Zukunft der von Albanern und Serben bewohnten Provinz einigen konnten, bemühten sich die EU-Außenminister um eine Lösung. Vieles deutet auf eine Anerkennung der Selbstsädnigkeit des Kosovo hin. Schwedens Außenminister Carl Bildt sieht Potential für einen erneuten Konflikt in der Region.

Die Zeichen in Albanien stehen immer mehr auf eine einseitige Loslösung von Serbien. So sehen es auch die EU-Außenminister. Schwedens Außenminister Carl Bildt war sogar nah dran, bereits von einer Selbstständigkeit zu sprechen, relativierte dann jedoch die Aussage: „Es ist doch klar, dass der Kosovo nicht auf die gleiche Weise selbständig sein wird, wie Schweden, Dänemark, Großbritannien oder Italien. Wir brauchen eine sehr detaillierte Konstruktion, die genau definiert sein muss. Kosovo wird selbständig von Serbien, aber braucht dazu die internationale Staatengemeinschaft.“

Russland warnt

Bisher hat aber nicht nur Serbien sich der Selbstständigkeit verweigert, sondern auch Russland hat vor den Konsequenzen gewarnt. Dies hatte Russlands Außenminister Lavrov zuvor deutlich gemacht. Bildt, der als ehemaliger Gesandter der Vereinten Nationen im Balkan sehr viel Erfahrung hat, weiß, was das zu bedeuten hat: „Die russische Seite hat Gründe zu drohen, muss sich aber auch dessen bewusst sein, dass die Situation nicht einfach ist. Das wird zu neuen Spannungen im Balkan führen und sich auch auf andere Gebiete auswirken.“

Da die Verhandlungen mit Russland über den Kosovo zu keinem Ergebnis geführt haben, versucht die EU, mehr Einfluss auf Serbien auszuüben. Experten sind der Meinung, dass die EU sogar bereit ist, die Warnungen Russlands zu ignorieren. Carl Bildt sieht wenig Spielraum. Die Alternativen seien bereits erschöpft: „Es wäre schon besser gewesen, wenn wir eine Übereinkunft mit Russland und damit eine Resolution im Sicherheitsrat der Vereinen Nationen erreicht hätten. Dann hätten wir eine völkerrechtliche Verankerung gehabt, die auch mehr Stabilität bedeutet hätte. Das war jedoch nicht möglich und das bedauere ich.“

Die Europäische Union ist dabei, die Verantwortung für den Kosovo von den Vereinten Nationen zu übernehmen. Carl Bildt hat mit seinen Worten deutlich gemacht, dass Schweden diese Verantwortung mittragen wird.

Dieter Weiand

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