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Sparen durch militärische Zusammenarbeit

Publicerat onsdag 12 december 2007 kl 10.21
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Gemeinsam ist billiger
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Tolgfors

Die Ansprüche werden immer größer – das Geld dagegen wird immer weniger: so sieht auch die Realität für die schwedischen Streitkräfte aus. Während die Regierung in den kommenden Jahren den ganz dicken Rotstift ansetzen will, wachsen vor allem die internationalen Aufgaben. Deshalb will der Verteidigungsminister des bündnisfreien Schweden, Sven Tolgfors, in Zukunft enger mit dem Nato-Land Norwegen zusammenarbeiten.

Gleiche Waffensysteme, gleiche Ausbildung und gemeinsame Manöver – so sieht Schwedens Verteidigungsminister Sten Tolgfors die Zukunft der schwedischen und norwegischen Streitkräfte: „Die nordische Zusammenarbeit ist von zentraler Bedeutung für die schwedische Verteidigungspolitik der nächsten Jahre“, sagt Tolgfors und gibt damit Antwort auf einen Entwurf der Oberbefehlshaber von Norwegen und Schweden.

Sie hatten im Herbst eine engere Zusammenarbeit bei Waffeneinkäufen, Ausbildung, Wartung und Manövern vorgeschlagen. Dazu Tolgfors: „Im Allgemeinen ein Ja. Gleichzeitig muss jeder konkrete Vorschlag im Verteidigungsministerium ausgearbeitet werden.“

Tolgfors ist sich bewusst, dass eine Zusammenarbeit viel Geld einsparen kann, aber es gibt noch andere positive Aspekte: „Eine gemeinsame Ausbildung von Offizieren hat nicht nur wirtschaftliche Aspekte. Sie führt auch zu operativen Effekten. Wir wissen, dass wir viel bei internationalen Einsätzen zusammenarbeiten werden und können deshalb diesen Prozess früh beginnen.“

Nato-Land und bündnisfreies Schweden

Weiter kann bei gemeinsamen Anschaffungen von Waffen und Fahrzeugen gespart werden. Gleichzeitig wird hier auch deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Nato-Land Norwegen und dem bündnisfreien Schweden an ihre Grenze stößt, obwohl auch in Schweden für die meisten Gerätschaften bereits der Nato-Standard gilt.

Die beiden Länder arbeiten bereits in der Nordic Battle Group zusammen. In Schweden gibt es mittlerweile sogar Politiker die noch weiter gehen wollen und gemeinsame Kriegsschiffe von Finnland und Schweden auf der Ostsee vorschlagen.

Soweit möchte Verteidigungsminister Tolgfors nicht gehen, zumindest noch nicht: „Bis dahin ist es noch weit. Aber wir arbeiten etwa bei der Beurteilung der Sicherheitslage auf der Ostsee zusammen. Da werden sich auch noch andere Länder beteiligen. Wir haben jedoch Begrenzungen, wenn es um gegenseitige Sicherheitsgarantien geht. Darüber hinaus gibt es viele Bereiche, wo die nordischen Länder zusammenarbeiten können.“

Wenn das Projekt mit Norwegen angelaufen ist, wird man auch analysieren, ob die Zusammenarbeit mit Finnland und Dänemark vertieft werden kann.

Dieter Weiand

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