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Bali: Schweden drängt auf Zusagen

Publicerat onsdag 12 december 2007 kl 12.30
Ban Ki Moon appelliert an die Delegierten

Der Weltklimagipfel auf Bali geht in die entscheidende Phase. Schweden gehört mit der EU zu den Kräften, die auf bindende Zusagen drängen. Noch hat sich aber auf der indonesischen Insel wenig getan. Doch der schwedische Umweltminister Andreas Carlgren ist zuversichtlich.

Der Generalsekretär der Vereinten Nation, Ban Ki Moon warnte die Teilnehmer der Weltklimakonferenz vor einem Scheitern. Wenn ein neues Klimaabkommen nicht auf den Weg gebracht würde, müssten darunter vor allem die armen Länder der Welt leiden. Doch bisher ist man auf der Konferenz nicht entscheidend vorangekommen. Die USA, Japan und Kanada möchten keine verbindlichen Zusagen.

Umweltminister Andreas Carlgren glaubt jedoch, dass in den letzten Tagen Bewegung in die Sache kommen wird: „Die letzten Wochen mit den Unterhändlern haben in der Tat nicht viel gebracht. Aber das war zu erwarten. Jetzt sind jedoch wir Umweltminister vor Ort. Das hat die Voraussetzungen geändert. Die Welt hat ein Recht auf ein Ergebnis. Wir können nicht sicher sein, dass wir alle nationale Interessen und Egoismen brechen werden. Aber das wäre nicht gut für das Klima.“

Die Delegierten versuchen einen Handlungsplan zu erarbeiten, der im Jahr 2009 in ein konkretes Klimaschutzabkommen münden soll, um das Kyoto-Protokoll abzulösen. Doch bisher haben die USA beispielsweise nicht einmal das Kyoto-Protokoll unterzeichnet. Die Regierung von US-Präsident Bush ist mittlerweile unter Druck geraten, da Australien jetzt unterzeichnet hat.

Hohe Ziele

Doch diesmal wird eine Verminderung der Treibhausgase um gut fünf Prozent, wie es in Kyoto ausgehandelt wurde, nicht reichen, meint Umweltminister Carlgren: „Die Schlüsselfrage ist natürlich der Ausgangspunkt. Da möchten wir möglichst weit kommen. Wir wollen die weltweiten Treibhausgas-Emissionen um die Hälfte bis 2050 reduzieren – mindestens. Da müssen die Industrieländer an die Spitze gehen und bereits bis 2020 um 25 bis 40 Prozent weniger ausstoßen. Die EU will ja hier um 30 Prozent reduzieren. Aber hier sind wir bereits auf Widerstand gestoßen. Da steuern noch die eigenen Interessen und Egoismen. Dabei ist ja der Klimawandel wissenschaftlich erwiesen.“

Dennoch gibt sich Carlgren zuversichtlich, dass es auf Bali ein Übereinkommen geben wird. Gleichzeitig hat Schweden bereits angedeutet, dass von eigener Seite bereits genug getan worden sei. Stolz verweist die Regierung in Stockholm auf den mit 40 Prozent relativ hohen Anteil erneuerbarer Energien. Dieser Anteil werde nicht wesentlich erhöht, jetzt seien andere EU-Länder am Zug, um die ehrgeizigen Ziele der EU zu erreichen.

Gleichzeitig kommt die Meldung herein, dass mit dem Umwelt- und Klimaschutz auch gut Geld verdient werden kann. Der Export von schwedischer Umwelttechnik ist im Jahr 2006 um 20 Prozent auf umgerechnet knapp 3 Milliarden Euro gestiegen. So die neuesten Zahlen von der Umwelttechnikbehörde.

Dieter Weiand

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