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Radio Schweden

Publicerat måndag 31 december 2007 kl 00.00

Sylvesterprogramm - Schnapslieder

Das Verhältnis zum geliebten Destillat ist hier zu Lande ein ganz spezielles. Da gibt es seit Jahrhunderten einerseits das Bemühen der Obrigkeit, das Volk vom Genuss des gefährlichen Genussmittels abzuhalten. Und zweifellos ist mit dem Schnaps und seinen Folgen keineswegs zu spaßen. Andererseits haben die Schweden zu dem konzentrierten Tropfen ein ganz eigenes, inniges Verhältnis entwickelt. Kein ordentliches Fest ohne den „Nubbe”, den Schluck Schnaps. Seine erfreuliche Wirkung wird in unzähligen Liedern besungen. Es gibt eine regelrechte Gattung der „Snapsvisor”, auf deutsch: Schnapslieder. Die bekanntesten von ihnen vereint die CD gleichen Namens, die wir Ihnen heute vorstellen möchten.

Redaktion und Moderation: Anne Rentzsch

Feiertagsquiz- Wissenschaft und Sciencefiction

Wir suchen den Namen eines Naturwissenschaftlers. Er gilt als ein früher schwedischer Anhänger der Newtonschen Lehre und der Aufklärung. 1730, im Alter von 29 Jahren, wurde er Professor für Astronomie an der Universität Uppsala.

Zwei Jahre später begab er sich auf eine mehrjährige Studienreise nach Berlin, Nürnberg, Bologna, Rom, Paris und London und entwickelte sich zu einem Weltenbummler und Kosmopoliten.

1736 reiste der Schwede mit einer Expedition der französischen Akademie der Wissenschaften nach Nordschweden um zu untersuchen, ob die Erde an den Polen oder am Äquator abgeflacht sei. Leiter dieser „Lappländischen Expedition“, wie sie genannt wurde, war der Franzose Maupertius. Unseren Professor aus Uppsala machte die Teilname zu einer internationalen Berühmtheit und brachte ihm eine ansehnliche Pension des französischen Königs Louis XV. ein.

In der schwedischen Heimat wurde der Gelehrte eines der ersten Mitglieder der 1739 gebildeten Akademie der Wissenschaften. Auf sein Betreiben hin wurde das erste Observatorium der Hochschule erbaut. Das nach ihm benannte Steingebäude steht noch heute in der Innenstadt von Uppsala. Seine hochfliegenden Forschungspläne für die Arbeit in der Sternwarte konnte er allerdings kaum noch realisieren. 1744 erkrankte er an Lungenentzündung und starb im Alter von 42 Jahren. Zu seiner Hinterlassenschaft gehört neben einer Reihe von wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Schriften auch der Entwurf eines Sciencefiction-Romans, dessen Handlung sich auf dem Stern Sirius zuträgt.

Der Nachwelt im Gedächtnis geblieben ist dieser schwedische Astronom hauptsächlich für seine Temperaturskala: Er definierte den Siedepunkt von Wasser als 0 Grad, den Schmelzpunkt von Schnee als 100 Grad. Diese Thermometerskala wurde in Schweden und den meisten anderen Ländern – mit Ausnahme von Großbritannien  - akzeptiert, nachdem ein Bauer von Messinstrumenten sie umgedreht hatte.

Der zweite Buchstabe im Nachnamen des Gesuchten ist auch der neunte Buchstabe im Lösungsbegriff des RS-Festtagsquiz’.

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