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Victoria will aktiv sein

Publicerat tisdag 18 december 2007 kl 12.20
Kronprinzessin Victoria

Kronprinzessin Victoria will weniger zurückhaltend sein als ihr Vater, wenn sie denn den Thron erst einmal bestiegen hat. Das sagte sie in einem exklusiven Interview im schwedischen Fernsehen gestern Abend.

„Man ist ja auch ein Mitmensch, und als solcher ist man verpflichtet zu handeln. Ich hoffe, dass auch mir eine gewisse Meinungsfreiheit eingeräumt wird, wie Euch anderen allen auch. Man kann nicht immer einfach schweigen. Es gibt Fragen, die Umwelt zum Beispiel, sexueller Missbrauch von Kindern und andere schwerwiegende Probleme, bei denen man nicht einfach schweigen darf.“ Ganz unproblematisch ist der jugendliche Ungestüm, mit dem die werdende Königin ihre Berufung beschreibt, allerdings nicht. Denn laut der schwedischen Verfassung hat der Monarch ausschließlich repräsentative Aufgaben, politisch darf sich das Königshaus ausdrücklich nicht äußern. Doch die Grenzen sind ja bekanntlich oft fließend.

Zurückhaltung
Allerdings, auch das zeigte das Interview, Kronprinzessin Victoria strengt sich sichtlich an, der Politik nicht auf die Füße zu treten. Was durchaus nicht einfach ist, das merkt sie nicht zuletzt in Brüssel, wo die Kronprinzessin zwei Wochen lang die Arbeit der schwedischen Vertretung beobachtete und auch als Gast einem EU-Gipfeltreffen und mehreren Ministerratssitzungen beiwohnte. Aber es gelang ihr, sich nicht in die Inhalte einzumischen. „Die Arbeit hier ist sehr kompliziert, die EU ist eine sehr komplexe Organisation, und daher ist es faszinierend zu sehen, dass die Zusammenarbeit wirklich funktioniert. Es ist ja wie es ist, mit 27 Ländern und 23 Sprachen, aber es fasziniert, dass man trotzdem in Fragen überein kommen und wirklich Gesetze beschließen kann, die uns alle beeinflussen.“

Königinnenausbildung
Der Aufenthalt in Brüssel ist Teil dessen, was allgemein die „Königinnenausbildung“ genannt wird. Universitätsstudien wechseln sich darin ab mit Besuchen bei wichtigen Institutionen der schwedischen Verwaltung und Wirtschaft sowie Auslandsreisen, nicht zuletzt in Länder, die von Schweden Entwicklungshilfe beziehen. Wird diese Ausbildung jemals abgeschlossen sein, fragt der Reporter des schwedischen Fernsehens. „Wohl kaum. Ich sehe das mehr als ein lebenslanges Weiterlernen. Ich bin ein allgemein neugieriger Mensch, ich interessiere mich schnell für Neues und es wäre ja furchtbar langweilig, wenn dem ein Endpunkt gesetzt würde.“

Den Bescheid, auf den ganz Schweden sehnlichst wartet – nämlich ob und wann eine königliche Hochzeit ansteht – brachte auch dieses Fernsehinterview wieder nicht.

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