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Außenminister Bildt für europäischen Plan zur Lösung der Kosovo-Frage

Publicerat torsdag 20 december 2007 kl 15.01

Die Kosovo-Frage ist weiter ungelöst. Nach den gescheiterten Verhandlungen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am Mittwoch ist weiterhin die große Frage offen, ob die Provinz Kosovo nun ihre Unabhängigkeit von Serbien erklären wird. Eine Frage, auf die auch Schwedens Außenminister Carl Bildt keine Antwort hat.

Bei einer eilends einberufenen Pressekonferenz stellten sich Außenminister Bildt und EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn am Donnerstag den schwedischen Medien, um die ergebnislosen Verhandlungen im höchsten UN-Gremium zu kommentieren.

„Ich bedauere, dass es zu keinem Durchbruch in der Frage gekommen ist“, sagte Rehn. „Die Europäische Union hat alles getan, um eine Lösung zu erreichen. Es ist bedauerlich, dass es dazu nicht gekommen ist.“

Rehn ließ keinen Zweifel an seiner Enttäuschung über Russlands Blockadepolitik. Russland hatte als Serben-Unterstützer im Sicherheitsrat für weitere Gespräche zwischen Kosovo-Albanern und Serben plädiert. Ähnliche Gespräche waren in den vergangenen Monaten jedoch ergebnislos geblieben, die westlichen Länder lehnten Russlands Vorschlag folglich ab. Russland und Serbien hatten erneut vor den Konsequenzen gewarnt, sollte das Kosovo seine Unabhängigkeit erklären. Die Kosovo-Albaner streben bis spätestens Mai 2008  eine Loslösung von Serbien an. Außenminister Bildt dagegen legt sich auf keinen Zeitpunkt fest.

„Wir erarbeiten derzeit einen europäischen Plan für den künftigen Status des Kosovo. Der Plan beinhaltet etliche Elemente und steht im Zusammenhang mit einer Vision für die gesamte Region. Serbien spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle, genauso Mazedonien, Bosnien und Kroatien. Was in einem Land passiert, hat unweigerlich Auswirkungen auf die umliegenden Länder. Deshalb brauchen wir eine ganzheitliche Perspektive.“ 

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