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Parvin Ardalan

In Teheran verfolgt, in Stockholm geehrt

Publicerat torsdag 6 mars 2008 kl 09.07

Parvin Ardalan lebt gefährlich, denn mit ihrem Eintreten für die Gleichberechtigung der Frau stellt sie das Weltbild der im Iran herrschenden islamischen Fundamentalisten in Frage. Das hat ihr im vergangenen Jahr eine dreijährige Haftstrafe eingetragen.

Laut Urteilsbegründung hat sie sich an einer Verschwörung beteiligt, die die Sicherheit des Staates bedroht. Parvin Ardalan ging in die Berufung, aber sie macht sich über ihre Lage keine Illusionen. In einem Interview des Schwedischen Rundfunks sagte sie:  

„Für die Forderung nach Gleichberechtigung muß man bezahlen. Ich muss zeigen, wofür ich stehe. Ich muss darüber reden und schreiben; ich muss darüber diskutieren, und vielleicht komme ich ins Gefängnis, weil ich über diese Forderung rede.“

Diese entschlossene Haltung der 41jährigen Frauenrechtlerin ist es, die das Stockholmer Komitee des Olof-Palme-Preises bewog, ihr die Auszeichnung zu verleihen. Damit wird – so wörtlich – ihr beharrliches Eintreten für einen Weg der Demokratie und des Dialoges in einer von Konflikten erfüllten Region gewürdigt.

Parvin Ardalan nahm die Ehrung dankbar an. Und pragmatisch wie sie ist, sieht sie den Nutzen für ihre Sache, wenn sie sagt:„Nun richten sich die Augen der Welt auf den Kampf für die Menschenrechte im Iran.“

Klaus Heilbronner

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