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Ausstellung über Verbrechen kommunistischer Machthaber eröffnet

Publicerat måndag 10 mars 2008 kl 15.33

Seit heute zeigt das staatliche Forum für lebendige Geschichte im Stockholmer Kulturhaus Belege für die Massenmorde, die die kommunistischen Machthaber in der Sowjetunion, in China und in Kambodscha an den eigenen Völkern begangen haben. Eskil Frank, der Leiter des Forums, auf die Frage, ob die Ausstellung als Propaganda gegen die kommunistische Ideologie zu sehen sei:  

„Nein, das ist nicht korrekt, sondern wir wollen zeigen, dass Regime im Namen des Kommunismus Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben. Man hat also eine Ideologie benutzt, um damit Politik zu machen, die zu verheerenden Folgen geführt hat. Und die wollen wir aufzeigen.“   

Eskil Frank betont, dass die Dokumentation auch Auskunft über die Motive geben soll, die Machthaber zu Untaten enormen Ausmaßes treibt. Oft ist es wirtschaftliches Profitdenken, aber nicht nur das:  

„Dahinter kann eine ganze Reihe von Triebkräften stehen. Hier handelt es sich um politische Regime und politische Verbrechen. In anderem Zusammenhang können es religiöse Kräfte und Motive sein.“

Und wie werden solche Verbrechen gerechtfertigt? Eskil Frank glaubt, die Antwort zu kennen:

„Viele dieser Verbrechen sind von der These „Wir und die anderen“ gekennzeichnet. Die eine Seite will Macht ausüben. Die andere Seite wird als Gegner gesehen, der beseitigt werden soll. In diesem „Wir und die anderen“-Konflikt kommt es sehr leicht zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

Eine Erklärung, die auch heute in vielen Fällen weltweiter Gewaltausübung erschreckend plausibel erscheint. Auf die Frage, wie es zu der Ausstellung gekommen ist, bestätigt Eskil Frank:

„Das ist ein Auftrag der Regierung, den wir im Dezember 2006 bekommen haben – und zwar ein ausdrücklicher Auftrag.“

Damals war gerade die von der Linkspartei mitgetragene Persson-Regierung von der bürgerlichen Allianz abgelöst worden. Bis dahin hatte sich das Forum für lebendige Geschichte darauf konzentriert, die Verbrechen des Nationalsozialismus zu dokumentieren. Die Morde der Stalin-Ära fanden kaum Erwähnung. Kritiker bemängelten immer wieder, dies sei eine einseitige Haltung der sozialdemokratischen Regierung.

Es blieb dem Kabinett Reinfeldt vorbehalten, das Bild nun geradezurücken.  

Klaus Heilbronner

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