Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
SAS und Bombardier:

Entschädigung und neue Geschäfte

Publicerat måndag 10 mars 2008 kl 17.10
Neues Geschäft mit Bombardier: SAS-Chef Mats Jansson.

Eingeknickte Fahrwerke, bruchgelandete Flieger – das Verhältnis zwischen der skandinavischen Fluggesellschaft SAS und dem Flugzeugbauer Bombardier war nach einigen schweren Zwischenfällen im vergangenen Herbst nicht mehr das Beste. Bombardier-Flieger vom Typ Dash galten der SAS als Sicherheitsrisiko. Die Airline zog die Unglücksmaschinen aus dem Verkehr. Seitdem stritten sich SAS und Bombardier um mögliche Entschädigungen – und erzielten jetzt überraschend friedlich eine Einigung.

Mehr als 100 Millionen Euro Schadensersatz will der kanadische Flugzeugbauer Bombardier an SAS zahlen. Eine Befreiung und das Ende einer quälenden Periode sei das Abkommen, sagte SAS-Chef Mats Jansson auf einer Pressekonferenz in Stockholm. Und das ist kein Wunder: Seit drei Bombardier-Flugzeuge vom Typ Dash Q 400 im vergangenen Herbst Bruchlandungen hingelegt hatten, musste SAS mit einem Vertrauensverlust bei seinen Kunden fertig werden. Nicht zuletzt deshalb war es der Fluggesellschaft so wichtig, Schadensersatz vom kanadischen Flugzeugbauer zu erhalten. Der dient nämlich auch als Beweis dafür, dass nicht SAS an den Havarien der Dash-Flieger schuld war, sondern eben Bombardier.

Aber auch die Kanadier ziehen einen Vorteil aus dem Deal mit SAS, denn das Abkommen enthält einen zweiten Teil. Und der sieht vor, dass SAS 27 neue Flugzeuge von Bombardier kauft - darunter auch 13 Q-400-Maschinen. Der Schadensersatz wird beim Kauf von der Rechnung abgezogen. Bombardier hat damit einen Kunden behalten und gleichzeitig auch sein eigenes Ansehen wieder aufpoliert. Für SAS-Chef Mats Jansson ist der Kauf neuer Q-400-Flieger aus kanadischer Produktion kein Problem:

„Das ist ja ein neuer Flugzeug-Typ. Das ist eine neue Generation mit anderen Systemen, anderen Fahrwerken, einer veränderten Einrichtung und einem veränderten Cockpit. Und dieser Typ wird von anderen Gesellschaften in der ganzen Welt, wie zum Beispiel Lufthansa eingesetzt. Ich fühle mich da sicher.“

Auf den Strecken, auf denen bis vergangenen Herbst die alten Dash-Flieger unterwegs waren, sollen die neuen Q-400-Flieger aber nicht eingesetzt werden. Mats Jansson erklärt das so:

„In Dänemark und Schweden haben wir auf die Verunsicherung der Menschen Rücksicht genommen, die durch die alte Q-400-Generation entstanden ist. Deshalb werden wir diese Märkte beim Einsatz der neuen Q-400-Maschinen aussparen.“

Ob die SAS-Kundschaft genauso begeistert davon ist, dass Fluggesellschaft nun doch wieder Geschäfte mit dem kanadischen Flugzeugbauer macht, werden vielleicht schon die nächsten Bilanzzahlen zeigen.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".