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Klima

Emissionshandel bleibt hinter Erwartungen zurück

Publicerat torsdag 17 april 2008 kl 14.44
Zwar weniger C02-Ausstoss, aber noch immer zuviel

Der Emissionshandel soll das Klima schützen und dafür sorgen, dass die Industrie EU-weit weniger Kohlendioxid ausstößt. Doch wie vorläufige Zahlen der schwedischen Naturschutzbehörde zeigen, haben sich diese hehren Pläne bislang nicht bewahrheitet. Grund: Viele Unternehmen haben so hohe CO2-Quoten, dass sie auf den Emissionshandel gut verzichten können.

Kritiker des Emissionshandels haben es lange befürchtet: Die CO2-Quoten sind viel zu großzügig verteilt worden – und damit funktioniert das gesamte Prinzip nicht. Eigentlich sollen diejenigen Unternehmen, die ihren C02-Ausstoß senken, das Gesparte weiterverkaufen dürfen. Klimaschutz soll sich also für die Unternehmen lohnen.

Auf schwedischer Seite haben die beteiligten Unternehmen ihren CO2-Ausstoß in den vergangenen zwei Jahren zwar um 900.000 Tonnen verringert. Aber damit liegen die Unternehmen deutlich unter der Quote: Fast vier Millionen Tonnen mehr wären erlaubt gewesen. Das bedeutet: Sonderlich anstrengen musste sich die schwedische Industrie bisher nicht, räumt Ulla Jennische von der Naturschutzbehörde ein.

„Man kann wohl nicht behaupten, dass der Emissionshandel aus Klimagesichtspunkten wahnsinnig effektiv war. Manches deutet aber darauf hin, dass der CO2-Ausstoß ohne dieses System größer gewesen wäre. Hoffentlich wird das System effektiver.“

Angst vor Abwanderung

Seit Beginn dieses Jahres gelten andere Quoten. Die EU-Kommission hat ein Niveau durchgesetzt, das im Durchschnitt um sieben Prozent unter dem Wunsch der Länder liegt. Trotzdem liegt Schwedens Quote immer noch weit über dem realen CO2-Austoß. Dazu sind die Bedingungen für die Industrie deutlich günstiger als für die Energieproduzenten – damit die Industrie nicht ins Ausland abwandert. Thea Olander, Gutachterin bei der Naturschutzbehörde:

„Wenn man die Unternehmen so in die Ecke drängt, dass sie dahin abwandern, wo es keinen Emissionshandel gibt, kann man überhaupt keinen Druck mehr ausüben. Das ist Abwägungssache.“ 

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