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Streik im Gesundheitswesen hat begonnen

Publicerat måndag 21 april 2008 kl 10.28
Chaos durch Streik zu erwarten?

Um 12 Uhr an diesem Montag hat ein umfassender Streik der Krankenschwestern begonnen. Viele Patienten werden den Ausstand direkt zu spüren bekommen.

Hunderte von Operationen werden eingestellt und mehrere Notaufnahmen werden geschlossen, unter anderem die Notaufnahme vom Östra Krankenhaus in Göteborg, erklärt Ing-Marie Bergbrandt, Chefärztin der Region Västra Götaland:

“Die Patienten werden in diesem Fall an die Notaufnahmen in Mölndal und im Sahlgrenska Krankenhaus verwiesen. Das bedeutet, viele Patienten müssen mit langen Transporten und mit langen Wartezeiten rechnen, und es kann sein, dass Patienten, bei denen die Wartezeit allzu lang wird, erst einmal in ein anderes Krankenhaus zurücktransportiert und dort untergebracht werden.“

Es sieht also nach Chaos aus, ebenso wie in Stockholm und Skåne. In Stockholm wird täglich jeweils eine der vier groβen Notaufnahmen geschlossen halten. An diesem Montag betrifft das das Sankt Göran Krankenhaus, am Dienstag ist Huddinge an der Reihe.

Im Moment sind erst 2500 Krankenschwestern im Streik, ursprïnglich sollten es 3500 sein. 1000 Krankenschwestern müssen derzeit noch die Entscheidung eines speziellen Ausschusses abwarten, der auf Drängen der Arbeitgeberseite, sprich der Kommunen gebildet wurde. Die Kommunen befürchten, dass der Streik auch dieser 1000 Krankenschwestern eine Gefahr für Leib und Leben der Patienten darstellen würde. Die Chefärztin Ing-Marie Bergbrandt betont unterdessen, zu einer ernsthaften Gefährdung von Patienten werde man es nicht kommen lassen:

„Sobald wir sehen, dass da auch nur das geringste Risiko besteht, werden wir die Mitarbeiter zur Arbeit beordern.“

Der jetzige Streik soll nun nur ein erster Schritt sein. Wenn bis Anfang Mai kein Tarifabkommen erzielt ist, wollen die Krankenschwestern erneut streiken. Bislang sind die Positionen der Tarifpartner allerdings meilenweit voneinander entfernt. Der Verband der Angestellten des Gesundheitswesens fordert umgerechnet knapp 200 Euro monatlich mehr in diesem und im kommenden Jahr. Das entspricht einer Lohnsteigerung um 15 Prozent und somit dem Doppelten dessen, was die Arbeitgeber, also die Kommunen, zu zahlen bereit sind.

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