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Kongo-Affäre

Syrén vor Verteidigungsausschuss

Publicerat tisdag 22 april 2008 kl 15.28

Der Verteidigungsausschuss des schwedischen Reichstages hat am Dienstag den Oberbefehlshaber der Streitkräfte, General Håkan Syrén, zu den Vorgängen beim schwedischen Friedenseinsatz im Kongo gehört. Dort hatten vor fünf Jahren schwedische Soldaten und Offiziere beobachtet, wie Angehörige einer französischen Militäreinheit einen Kongolesen gefoltert hatten.

Erst vier Jahre später hatte die schwedische Militärführung eine Untersuchung angeordnet. Die vertraulichen Ergebnisse wurden kürzlich von den Medien veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass schwedische Soldaten zwar nicht an Misshandlungen beteiligt waren, dass aber ihre Offiziere auch nicht bei den Franzosen protestierten.

Der stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Anders Karlsson von der sozialdemokratischen Opposition, äußerte sich kritisch zur Behandlung des Falles durch die Militärführung:

„Wir haben natürlich Vertrauen zum Oberbefehlshaber, aber dass wir von dem Ganzen aus den Medien erfahren, zeigt uns auch, dass es Mängel gibt.“

Syrén selbst verteidigte die Verzögerungen bei der Offenlegung der Vorgänge mit dem Hinweis auf unklare Angaben:

„Ich meine, dass man Führungskraft und Weisungsbefugnis nicht auf Grund von Gerüchten einsetzt. Man muss schon wissen, was man tut.“

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