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Tarifkonflikt

Schwestern-Streiks dauern an - Gewerkschaft über Arbeitgeber verärgert

Publicerat fredag 25 april 2008 kl 14.38

Die Teilstreiks im Gesundheitswesen dauern an. Ein Ende ist nicht abzusehen, denn die Positionen der Konfliktparteien sind unverändert. Allerdings wirft die Gewerkschaft den Arbeitgebern vor, sie hielten sich nicht an die geschlossene Fairness-Vereinbarung.

Vor Beginn der Schwerpunktstreiks am Wochenanfang hatten sich beide Seiten darauf verständigt, dass der Arbeitskampf auf keinen Fall zu Lasten der Patienten geführt werden soll. Deshalb werden auch Notaufnahme-Abteilungen und Intensivstationen nicht bestreikt. Am Freitag aber teilte die ärztliche Leitung des Universitätskrankenhauses im südschwedischen Lund mit, man habe wegen des Tarifkonflikts mehrere eilige Krebsoperationen verschieben müssen. Das wies die Gewerkschaft umgehend zurück. Ein Sprecher betonte, es stünden genügend Operationsschwestern für dringende Eingriffe bereit.

Und auch Ing-Marie Bergbrandt, Chefärztin im Bereich Västra Götaland, gibt Entwarnung:

„Bisher hat es keine ernsten Zwischenfälle als Folge des Streiks gegeben. Aber wir beobachten die Arbeitsabläufe ständig. Sollten auch nur geringste Fehler passieren, registrieren wir das und ermitteln die Gründe.“

Auf diese Weise solle dokumentiert werden, ob mögliche Pannen durch den Ausstand verursacht wurden. Denn ganz gefahrlos sei die Situation nicht, sagt die Ärztin und betont:

„Für die Patienten besteht trotz allem ein Risiko, denn viele Schwestern und Pfleger arbeiten ja jetzt in für sie fremden Abteilungen. Dort sind sie vielleicht mit den Abläufen nicht so vertraut.“

Nicht zuletzt deshalb wünschen sich die meisten Schweden ein baldiges Ende der Streiks - mit positivem Ausgang für Krankenschwestern und Pfleger.

Klaus Heilbronner 

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