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Impfstoff gegen Rauchen wird gestestet

Publicerat måndag 28 april 2008 kl 15.59
Rauchen adé?

Wieder einmal macht medizinische Forschung made in Sweden von sich reden: In Kürze soll ein schwedischer Impfstoff getestet werden, der immun gegen das Rauchen macht.

Entwickelt haben den Impfstoff Forscher am renommierten Karolinska Institut in Stockholm; für die weiteren Tests steht das Pharmaunternehmen Independent Pharmaceutica. Für viele Sklaven des Glimmstengels eröffnet sich also eine neue Hoffnung. Schlieβlich würde auch in Schweden laut Umfragen mehr als die Hälfte aller Raucher lieber heute als morgen dem Laster entsagen. Doch bekanntlich ist das weitaus schwerer gesagt als getan: Just auf den berühmten „Kick” durch das Nikotin kann oder will ein Groβteil der reuigen Raucher dann eben doch nicht verzichten.

Und genau hier setzt der neue Impfstoff an: Er sorgt nämlich dafür, dass das herkömmliche Lustgefühl nicht eintritt, sagt Lena Degling Wikingsson, Chefin von Independent Pharmaceutica. ”Die geimpfte Person wird den stimulierenden Effekt des Nikotins schlicht nicht mehr wahrnehmen”, so Lena Degling Wikingsson. „Der Kick bleibt aus.”

Zweck des Impfstoffes soll es also sein, den Effekt des Rauchens zu verhindern. Der Impfstoff stimuliert die Immunabwehr des Körpers; der Körper bildet Antikörper, und wenn ein geimpfter Mensch raucht, dann „docken” die Antikörper am Nikotin im Blut an und hindern das Nikotin daran, bis ins Gehirn vorzudringen. Auf diese Weise hofft Lena Degling Wikingsson vor allem, die Rückfallquote bei all jenen mindern zu können, die alljährlich versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören:

”80 Prozent von ihnen fangen innerhalb von zwölf Monaten wieder mit dem Rauchen an. Wir hoffen, dass das Serum als eine Art Rückfall-Prophylaxe funktioniert.” Mehrere Jahre lang haben die Forscher am Karolinska Institut mit der Entwicklung des Serums gearbeitet. Nach Tierversuchen und Sicherheitstests geht es jetzt in die entscheidende Phase: Nun will man wissen, wie wirksam das neue Mittel ist, wenn es auf seinen groβen Herausforderer trifft - bisher durch nichts von seinem schändlichen Tun abzubringenden Raucher. Insgesamt 400 Versuchspersonen sollen dafür zu Tests in fünf Kliniken in Schweden, Norwegen und Dänemark rekrutiert werden.

Und die Zeit läuft: Mindestens drei weitere Pharmaunternehmen in der Welt arbeiten derzeit daran, einen Impfstoff gegen das Rauchen zu entwickeln. Auf den Sieger des Wettlaufs wartet ein milliardenschwerer Markt.

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