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Strafvollzug

Immer mehr Gefangene in Isolationshaft

Publicerat tisdag 29 april 2008 kl 11.07

Die Zahl der Häftlinge, die ihre Strafen in Isolationshaft absitzen, hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Das meldet der Schwedische Rundfunk. Demnach sei die Isolationshaft eine Folge des gestiegenen Sicherheitsbewusstseins der Haftanstalten. Im Sommer 2004 hatte es eine ganze Reihe spektakulärer Gefängnisausbrüche gegeben. Daraufhin war der Ruf nach mehr Sicherheit und Kontrolle in Schwedens Gefängnissen laut geworden. Isolationshaft bedeutet, dass der Insasse 23 Stunden des Tages in seiner Zelle eingeschlossen ist. Angewendet wird diese Form des Strafvollzugs vor allem bei Gewalttätern oder Drogendealern.

Björn Edlund vom psychologischen Institut der Universität Stockholm betonte im Schwedischen Rundfunk die Risiken der Isolationshaft für den Gefangenen und damit auch für die Gesellschaft: „Es ist offensichtlich, dass die Insassen leichter an Depressionen erkranken. Andere Symptome sind Rastlosigkeit, Anspannung und Angstzustände. Außerdem führt die Isolationshaft dazu, dass der Inhaftierte nicht mehr klar denken kann und stärker verwirrt ist.“

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