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SCHWEDEN/IRAK

Irak-Konferenz ein Erfolg

Publicerat fredag 30 maj 2008 kl 13.16
Zufrieden mit dem Treffen: Carl Bildt, Condoleeza Rice

Die groβe Irak-Konferenz, die am Donnerstag in Upplands Väsby bei Stockholm unter Beteiligung von Spitzenpolitikern aus mehr als 60 Ländern stattfand, hat deutlich gemacht, dass Irak die Zusammenarbeit mit der Umwelt sucht. Das betonte der höchste UN-Repräsentant im Irak, Staffan de Mistura, nach Abschluss des Treffens.

„Der Irak wünscht Partnerschaft und bittet nicht einfach nur um Hilfe. Das ist ein groβer Unterschied zum vorigen Treffen in Sharm-el-Shejk in Ägypten. Deshalb ist diese Konferenz auch gelungen. Die wichtigste Botschaft ist, dass Hoffnung besteht.“

Dies unterstrich auch die Abschlussdeklaration, in der auf Forschritte im wirtschaftlichen Bereich wie auch bei der Sicherheit verwiesen wird, die aber gleichzeitig weitere politische und humanitäre Herausforderungen aufzeigt. Eine „vorrangige Aufgabe“ für die irakische Regierung müsse es sein, die Situation der Frauen zu verbessern, heiβt es da beispielsweise – in einem Passus, für den sich laut dem Stockholmer Auβenministerium insbesondere Schweden stark gemacht hat.

Schweden hatte auf der Konferenz auch den Dank von US-Auβenministerin Condoleeza Rice für das groβe Engagement bei der Aufnahme irakischer Flüchtlinge entgegengenommen. Die von Rice geäuβerte Bereitschaft der USA, künftig ihrerseits mehr Iraker aufzunehmen, fand den Beifall von Regierungschef Fredrik Reinfeldt.

Iraks Premierminister Noori-al-Maliki appellierte an die Umwelt, über eine Schuldenabschreibung für den Irak nachzudenken – hier hatte Schweden schon am Donnerstag Entgegenkommen signalisiert. Wenn die Sicherheitslage es gestattet, soll die Irak-Konferenz im kommenden Jahr in Bagdad stattfinden.

Als wichtigsten Erfolg der Stockholmer Konferenz wertete Schwedens Auβenminister Carl Bildt, „dass sie überhaupt stattgefunden hat. Dies war im Grunde die allererste internationale Irak-Konferenz überhaupt, die nach vorn geblickt, sich nicht beim Blick zurück oder auf die gegenwärtige Lage aufgehalten hat. Stattdessen ging es vor allem um die Frage: Was kann getan werden, was muss getan werden? Es war beeindruckend, wie man sich in dieser Hinsicht einig war – seien es nun die US-Auβenministerin, Iraks Auβenminister oder die Repräsentanten der Arabischen Liga.“

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