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Integration

Gute Sprachkenntnisse sollen schnellere Einbürgerung ermöglichen

Publicerat måndag 9 juni 2008 kl 10.48

Die Regierung in Stockholm überprüft zurzeit die Bedingungen für die Gewährung der schwedischen Staatsbürgerschaft an Einwanderer. In einer dazu angeforderten Studie plädiert die Hochschule in Kalmar dafür, Einwanderern, die in kurzer Zeit Schwedisch lernen, die Einbürgerung schon nach zwei Jahren zu ermöglichen. Die normale Wartezeit beträgt fünf Jahre.

Für Bildungsminister Jan Björklund von der liberalen Volkspartei ist es selbstverständlich, dass für die Einbürgerung Grundkenntnisse der schwedischen Sprache nötig sind. Im Schwedischen Rundfunk sagte er:

„Wer schwedischer Staatsbürger werden will, muss früher oder später ein Minimum an Schwedisch lernen. Wer diese Bedingung nicht erfüllt, erhält auch nicht die Staatsbürgerschaft. Das müssen wir auch so sagen dürfen.“   

Mehmet Kaplan ist Abgeordneter der Umweltpartei mit Migrationshintergrund. Er teilt Björklunds Ansicht nicht. Für ihn sind andere Erwägungen entscheidend:

„Ich finde, der Erwerb der Staatsangehörigkeit muss daran geknüpft sein, wie die Bindungen an das Land sind und wie lange man sich hier aufgehalten hat  und nicht daran, wie gut die Kenntnis der Landessprache ist.“

Die Regierung hat angekündigt, dass sie nach der Auswertung der jetzt vorgelegten Studie über eine Änderung der geltenden Bedingungen für den Erwerb der Staatsbürgerschaft entscheiden will.

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