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Asylpolitik

Migrationsbehörde erwägt mehr Rechte für Opfer von „Ehrengewalt“

Publicerat torsdag 12 juni 2008 kl 11.51
Chef der Migrationsbehörde, Dan Eliasson

Opfer von Gewalt im Namen der Familienehre sollen künftig leichter Asyl in Schweden bekommen können. Wie der Schwedische Rundfunk berichtet, sei dies Folge eines Ausbildungspakets für Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde. Demnach sollen verschiedene Freiwilligenorganisationen den Behördenmitarbeitern mehr Wissen über so genannte Ehrengewalt und Ehrenmorde vermitteln.

Die Migrationsbehörde verfügt derzeit über keinerlei Zahlen, wie viele Menschen Asyl in Schweden beantragen, weil sie in ihren Heimatländern von ihren Familien bedroht und misshandelt werden. „Sollte die Weiterbildung zeigen, dass wir durch unser begrenztes Wissen möglicherweise falsche Beschlüsse gefasst haben, so kann das bedeuten, dass wir künftig mehr Frauen Schutz gewähren“, sagte der Chef der Migrationsbehörde, Dan Eliasson, im Schwedischen Rundfunk. „In Bezug auf manche Länder und Kulturen haben wir vielleicht nicht die besten Kenntnisse, und da können uns Hilfsorganisationen sicher helfen.“

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