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VERTEIDIGUNG

Abschaffung der Wehrpflicht gefordert

Publicerat fredag 13 juni 2008 kl 13.10
Vor ungewisser Zukunft: Wehrpflichtige

Schwedens Verteidigung steht vor groβen Veränderungen. Das geht aus dem Vorschlag hervor, den Vertreter sämtlicher Reichstagsparteien an diesem Freitag an Verteidigungsminister Sten Tolgfors übergeben haben.

“Wir sind uns in allen sieben Parteien darüber einig, wie es für die Verteidigung und die Streitkräfte weitergehen soll. Unser Bericht enthält wichtige Reformvorschläge“, sagte die Vorsitzende der mit der Ausarbeitung betrauten Parlamentariergruppe, Karin Enström von den konservativen Moderaten.

Unter anderem empfiehlt die Gruppe die Abschaffung der Wehrpflicht. Die militärischen Aufgaben sollten stattdessen von Berufssoldaten sowie von Freiwilligen erfüllt werden. Die Kosten für die Anschaffung von Ausrüstung sollen reduziert werden. Stattdessen avisiert die Gruppe eine verstärkte militärische Zusammenarbeit mit den nordischen Nachbarländern.

Verteidigungsminister Sten Tolgfors begrüβte die Vorschläge. „Eine ganze Reihe handelt davon, wie wir Ressourcen dorthin überführen, wo sie von gröβtem Nutzen sind“, sagte Tolgfors. „Dies entspricht voll und ganz den Ambitionen der Regierung.“

Die Verteidigungs-Richtlinien der bürgerlichen Regierung unter Fredrik Reinfeldt waren in den vergangenen Monaten mehrfach starker Kritik ausgesetzt. Der frühere Verteidigungsminister Mikael Odenberg hatte im vergangenen Herbst das Kabinett im Protest gegen die geplanten umfangreichen Sparmaβnahmen verlassen.

Trotz weit gehender Einigkeit der Parlamentsparteien zu Änderungen im Bereich der Verteidigung bleiben neben dem heute präsentierten Vorschlag einige grundsätzliche Gegensätze bestehen. So fordert die liberale Volkspartei als einzige Partei ausdrücklich Schwedens Beitritt zur Nato.

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