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Stellenabbau

Fluggesellschaft SAS streicht 500 Jobs

Publicerat torsdag 14 augusti 2008 kl 09.15
SAS macht Verluste. Foto: Johan Nilsson/Scanpix.

Die schwedische Fluggesellschaft SAS hat im zweiten Quartal 2008 einen Verlust von 106 Millionen Kronen eingeflogen. Das geht aus der heute in Stockholm vorgelegten Bilanz des Unternehmens hervor. SAS plane demnach Einsparungen von 1,5 Milliarden Kronen (rund 160 Millionen Euro) und den Abbau von 500 Arbeitsplätzen.

Sture Stolen, SAS-Chefinvestor, bestätigt zwar die Existenz eines Sparplanes. Über Details wolle er sich allerdings nicht äußern. Medienberichten zufolge seien insgesamt 2500 Jobs in Gefahr. Außerdem ist von dem Verkauf von sieben Flugzeugen die Rede. Gestern hatte die schwedische Zeitung ”Börsen” von geplanten Lohnsenkungen zwischen 10 und 15 Prozent berichtet. Ein Sprecher von SAS hatte diese Pläne bei Radio Schweden dementiert.

Angst bei den Angestellten

”Einige Mitarbeiter haben Angst vor einem Outsourcing”, sagt Sven Cahier, Betriebsratsvorsitzender bei SAS. Insbesondere das Bodenpersonal fürchte eine Auslagerung ïhrer Jobs: ”Aber diese Arbeitsplätze kann man nicht verlagern. Unser Personal kümmert sich um verlorengegangene Koffer oder bucht Flüge um, das ist eine Kernaufgabe bei SAS”, sagt Cahier der schwedischen Nachrichtenagentur TT.

Für die schwedische Pilotenvereinigung kommt der Sparplan nicht überraschend. Schließlich seien die Bedingungen auf dem Flugmarkt hart. Neben der hohen Konkurrenz machen den Fluggesellschaften auch die gestiegenen Energiepreise Probleme. ”Ich finde es aber gut, dass SAS jetzt versucht, die Probleme in den Griff zu bekommen”, sagt Ulf Nilsson von der Pilotenvereinigung. Die Stimmung bei den Piloten sei zwar ”nicht gerade munter”. Allerdings wüssten alle Piloten von der angespannten Situation.

Fusion mit Lufthansa?

Der Wirtschaftsexperte Anders Lidman warnt SAS davor, ”sich aus der Krise zu sparen”. Ein Sparpaket könne zwar kurzfristig helfen. ”Aber langfristig muss SAS wieder mehr Geld verdienen und mehr Passagiere befördern”. Lidman schlägt SAS Fusionen mit anderen Fluggesellschaften vor, um sich besser auf dem hart umkämpften Markt behaupten zu können. ”Ohne zu zögern muss SAS jetzt mit Lufthansa reden”, so Lidman.

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