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BILDUNG

Schule: Weniger Spiel, mehr Arbeit

Publicerat måndag 18 augusti 2008 kl 13.34
Schulbeginn - mit vielen Neuerungen (Foto: Jan Collsiöö/Scanpix)

Zum Schulbeginn, der in den meisten Schulen Schwedens in dieser oder der kommenden Woche ansteht, erwarten die jüngsten Schüler groβe Veränderungen. Die Neuerungen sind Ergebnis der auf Leistung und Disziplin ausgerichteten Schulpolitik der bürgerlichen Regierung.

Bislang erhalten schwedische Schüler Noten erst in der siebten Klasse. Mit Beginn dieses Schuljahres sind die Schulen aber beauftragt, die Leistungsentwicklung jedes Schülers schon ab der ersten Klasse in zensurenähnlicher Form schriftlich zu beurteilen. Für die Drittklässler sind landesweit geltende Vorgaben über den erforderlichen Leistungsstand in Schwedisch und Mathematik eingeführt worden. So sollen sie in allen vier Rechenarten in der Lage sein, Aufgaben zu lösen, bei denen die Ausgangszahlen und das Ergebnis zwischen null und 20 liegen.

“Dies wird für die Schüler groβe Bedeutung haben“, sagte Ingegerd Hilborn, Chefjuristin der Schulbehörde. „Auch bei der Arbeit der Lehrer zur Vorbereitung des Unterrichts wird sich viel verändern.“ Die Schule werde sich weg vom Spiel und hin zu mehr Ernst bewegen.

“Wenn ein Kind in die Schule kommt, dann bedeutet dies schlieβlich, dass es Kenntnisse erwerben soll, dass die Schüler in den Fächern, die wir anbieten, wirklich etwas lernen“, so Hilborn.

In den vergangenen Jahren hatten sich die Meldungen über den Leistungsabfall in der schwedischen Schule gehäuft. So waren die Leistungen schwedischer Schüler beim internationalen PISA-Test kontinuierlich zurückgegangen. Die Neuausrichtung der Schulpolitik zählt zu den wichtigsten Zielen der 2006 angetretenen bürgerlichen Regierung. (ar)

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