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VÖLKERMORD

Völkermord-Verdächtiger soll ausgeliefert werden

Publicerat tisdag 19 augusti 2008 kl 12.18
Überlebende entzünden Kerzen an einem Massengrab in Ruanda

Ein 52-jähriger Ruander, der unter Verdacht steht, maβgeblich am Völkermord in den 1990er-Jahren in Ruanda beteiligt gewesen zu sein, soll von Schweden in seine Heimat ausgeliefert werden.

Ein entsprechendes Ersuchen hat die Generalstaatsanwaltschaft des ostafrikanischen Landes an Schweden gerichtet.

Der Mann wird verdächtigt, 1994 in Ruanda an der Ermordung einer 25-köpfigen Tutsi-Familie beteiligt gewesen zu sein. Er selbst beteuert seine Unschuld. Seit reichlich einem Monat sitzt er in Stockholm in Untersuchungshaft. Er war zuvor in Dänemark wegen Völkermordes verurteilt, nach elf Monaten jedoch aus Mangel an Beweisen aus der Haft entlassen und finanziell entschädigt worden.

Der schwedische Anwalt des Verdächtigen, Tomas Nilsson, äuβerte Verwunderung über das Auslieferungsbegehren. In Dänemark sei der Fall gründlich mit dem Ergebnis untersucht worden, dass keine neuerliche Anklage zu erheben sei, sagte Nilsson.

Beim Völkermord in Rwanda waren innerhalb weniger Monate rund 800.000 Menschen auf vielfach bestialische Weise ermordet worden. (ar)

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