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DISKRIMINIERUNG

UNO kritisiert Schweden

Publicerat tisdag 19 augusti 2008 kl 15.44
Sieht die Vorwürfe gelassen: Ministerin Nyamko Sabuni

Der UNO-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung (CERD) in Genf hat in Kritik gegen Schweden gerichtet. Insbesondere bemängelte das Gremium die Diskriminierung von Angehörigen der Roma sowie von Menschen aus der samischen Urbevölkerung.

Schweden müsse seine Anstrengungen verstärken, um das Bildungsniveau unter den Roma zu erhöhen und mehr Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen, heiβt es in den Empfehlungen. Auch seien die Rechte der Sami noch nicht hinreichend festgeschrieben. Kritisch stellt sich der UNO-Ausschuss auch gegenüber der Tatsache, dass rassistische Organisationen in Schweden nicht verboten sind.

Schwedens Ministerin für Integration und Gleichstellung, Nyamko Sabuni, erklärte in einer Pressemitteilung, sie sei ”dankbar” für die Stellungnahme des Komitees. Sabuni verwies auf einige der positiven Beurteilungen des UNO-Ausschusses. „Besonders froh“ sei sie über das Lob für das neue Ant-Diskriminierungsgesetz und die neue, koordinierende Funktion des Diskriminierungsombudsmannes. Dieser soll ab kommendem Jahr die bisherigen Ämter der Ombudsmänner gegen Diskriminierung aufgrund von von Glauben, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Ausrichtung oder Behinderung in sich vereinen. (ar)

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