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Stockholmer Wasserpreis

Auszeichnung für "virtuelles Wasser"

Publicerat torsdag 21 augusti 2008 kl 10.30

Der britische Wissenschaftler John A. Allan hat heute in der schwedischen Hauptstadt den diesjährigen Stockholmer Weltwasserpreis entgegengenommen. Der 71-Jährige habe auch Laien verständlich gemacht, wie jeder Mensch Wasser im Alltag verschwende, heißt es in der Begründung der Jury. So koste die Produktion einer Tasse Kaffe 140 Liter Wasser. Und dies sei noch eine verschwindend geringe Menge beispielsweise im Vergleich zur Wasserbilanz einer Jeans.

Der Zucker in einer Dose Cola: 200 Liter. Ein gewöhnliches T-Shirt: 2700 Liter. Und für die Produktion eines Paares Jeans würden gleich 10.000 Liter Wasser verbraucht, sagt John A. Allan.

Durch seine Forschungen hat der Professor am Londoner King’s College die Wasserbilanz von Alltagswaren errechnet und den Begriff des ”virtuellen Wassers” geprägt - Wasser, das bei der Produktion von Zucker, Steaks oder einer Tasse Kaffe verbraucht wird.

Allan: ”Esst mehr Obst!”

”Ich wünsche mir deswegen, dass die Menschen sich ihres eigentlichen Wasserverbauches bewusst werden”, sagt er im Gespräch mit SR International. ”Die Menschen müssen wissen, dass vor allem ihr Essen sehr viel Wasser verbraucht”. Sicher sei es ein Beitrag zum Umweltschutz zu duschen, statt ein Vollbad zu nehmen.

”Aber unser Essen steht für 90 Prozent unseres Wasserverbrauchs”, sagt Allan im Gespräch mit SR International. Dabei verbrauchten Menschen, die regelmäßig Fleisch essen, doppelt so viel Wasser wie Vegetarier. ”Wenn Millionen Menschen ihre Essensgewohnheiten ändern würden, könnten wir die Wasserprobleme der Welt lösen”, sagt Allan, der selber Vegetarier ist.

Preisverleihung mit König Carl Gustaf

In einer Zeremonie im Stockholmer Stadthaus am Abend nahm Allan den Preis aus den Händen von Schwedens König Carl Gustaf entgegen. Der Stockholmer Wasserpreis ist mit 150.000 US-Dollar dotiert und gilt als die bedeutendste Auszeichnung für Wasserexperten weltweit. 

Dominik Rzepka

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