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FLUGZEUGKATASTROPHE IN MADRID

Nach der Katastrophe: SAS im Blickfeld

Publicerat torsdag 21 augusti 2008 kl 12.30
Der Madrider Flughafen am Mittwoch (Foto: Snanpix, Daniel Ochoa de Olza)

Nach der Flugkatastrophe vom Mittwoch in Madrid haben Experten am Donnerstag mit der Untersuchung der Unglücksursache begonnen. Bei dem Absturz einer Maschine der spanischen Fluggesellschaft Spanair kurz nach dem Start waren 153 Menschen ums Leben gekommen, 19 Insassen überlebten teils schwer verletzt.

Zu den Überlebenden gehört eine in Schweden wohnhafte finnische Staatsbürgerin. Sie befindet sich in einem Madrider Krankenhaus. Eine schwedische Staatsbürgerin wurde am Donnerstag mittag noch vermisst.

Nach der Katastrophe ist auch die skandinavische Fluggesellschaft SAS ins Blickfeld geraten, da es sich bei Spanair um eine hundertprozentige Tochter von SAS handelt.
Die Situation von Spanair gilt als sehr angespannt. Erst im Juli hatte die Airline angekündigt, aus Spargründen ein Drittel aller Stellen streichen zu wollen. Grund sind die hohen Treibstoffkosten und eine schwache Nachfrage.

SAS: ”Spanair ist eine selbständige Tochter”

Der Informationschef von SAS, Bertil Ternet, sagte im Schwedischen Rundfunk nach dem Unglück:

“Als Eigner versuchen wir, einen hohen Standard im gesamten SAS-Konzern zu schaffen. Wir haben gemeinsame Standards, was zum Beispiel die Erfüllung von Forderungen sietens übergeordneter Stellen angeht. Andererseits handelt es sich bei Spanair um ein selbständiges Tochterunternehmen, das ein eigenes Unternehmen in Spanien betreibt, mit Ausgangspunkt in Spanien und dem spanischen Inlandsverkehr als Schwerpunkt. Spanische Besatzungen und spanische Behörden kontrollieren, dass Spanair seine Arbeit korrekt ausführt.“

Auch SAS ist angeschlagen

Mats Hyttinge, Fluganalyst beim Maklerbüro Glitnir, sagte, er gehe nicht davon aus, dass die Katastrophe weit reichende Konsequenzen für SAS haben werde.

“Ökonomisch wird das nicht viel bedeuten“, sagte Hyttinge. „Dies ist mehr eine Frage des Vertrauens, und hier kann das Unglück allerdings eine gewisse Unruhe schaffen. Mit diesem Flugzeugtyp fliegt man auch bei SAS.“ Der Flugzeugtyp McDonnell Douglas sei weltweit stark verbreitet und laut Statistik ein sehr sicheres Flugzeug, sagte der Analyst. Ein Unfall schaffe gleichwohl stets Unruhe.

Vertrauensverluste würden auch die SAS zu einem schlechten Zeitpunkt treffen. Die Fluggesellschaft schreibt nach Gewinnen im Vorjahr wieder rote Zahlen. Probleme mit den Flugzeugen des Typs Dash im vergangenen Jahr kosteten SAS umgerechnet an die 100 Millionen Euro. Im Laufe dieses Jahres soll die Zahl der Mitarbeiter um weitere 2500 schrumpfen.

Anne Rentzsch

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