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schwedische Olympia-Bilanz

Geplatzte Träume

Publicerat måndag 25 augusti 2008 kl 09.00

Die Spiele von Peking sind vorbei. In Schweden herrscht Ernüchterung: Es waren die schlechtesten Olympischen Spiele für schwedische Athleten seit 108 Jahren. Was bleibt ist 4 Mal Silber, einmal Bronze - und ein handfester Skandal.

Das gibt es auch nicht so oft: Ein Medaillengewinner, der seine Medaille nach der Siegerehrung einfach wegwirft. Genau das hatte der schwedische Ringer Ara Abrahamian nach der Siegerehrung mit seiner Bronzemedaille getan. Ein Protest gegen eine Entscheidung der Punktrichter im Halbfinale.

Dort hatte er einen Punktabzug hinnehmen müssen. Dadurch scheiterte Abrahamian im Halbfinale und konnte sich nur für das ”kleine Finale” qualifizieren. Sein Protest kostete ihn letztlich die Medaille, denn das Olympische Komitee hatte Abrahamian zwei Täge später disqualifiziert.

Unerfüllte Goldhoffnungen

Es waren keine guten Spiel für Schweden: Keine einzige Goldhoffnung erfüllte sich. Hochspringer Stefan Holm, der in Athen noch Gold gewonnen hatte, musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Sportschütze Håkan Dahlby verpasste das Finale im Doppel-Trap. Und Superstar Carolina Klüft, die in Athen noch Gold in ihrer Paradedisziplin Siebenkampf gewonnen hatte, wurde beim Weitsprung nur Neunte.

Geradezu dramatisch: Das Abschneiden von Hürdenläuferin Susanna Kallur - Schwedens Sportlerin des Jahres 2006. Anfang des Jahres hatte sie noch einen Weltrekord in der Halle aufgestellt. Im Halbfinale wurde die junge Schwedin zur tragischen Figur.

Sturz an der ersten Hürde

Bereits an der ersten Hürde stürzte Kallur, blieb am Boden liegen und musste ihren Konkurrentinnen hinterhersehen. ”Das hat sich so leer angefühlt”, sagte Kallur anschließend im Schwedischen Rundfunk. ”Ich habe das gar nicht verstanden. Ich dachte, jemand anderes sei gefallen”.

Sinnbild für Schwedens Abschneiden bei diesen Olympischen Spielen. Große Erwartungen, große Enttäuschungen. Hören Sie Ausschnitte aus Livereportagen, eine Einschätzung des schwedischen Sportjournalisten Lasse Persson und einen der wenigen schwedischen Lichtblicke hier:

Dominik Rzepka

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