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MILITÄR

Manöver-Tod eines Wehrpflichtigen aufgeklärt

Publicerat fredag 22 augusti 2008 kl 13.11
Das Fahrzeug, auf dem der Foto: Kapten John Hall/Scanpix.

Unsicherheit darüber, wie ein Befehl zu deuten sei, war die Ursache für den Tod eines 20-jährigen Wehrpflichtigen im Stockholmer Schärengarten im Mai. Dies belegt eine Untersuchung der Streitkräfte.

Der 20-Jährige war während einer Übung erschossen worden. Laut der Untersuchung hatte ein Leutnant einen Befehl erteilt, wonach sich das Amphibienfahrzeug, auf dem der Wehrpflichtige Dienst tat, in ein Gebiet begeben sollte, in dem Schieβübungen mit scharfer Munition stattfanden. Der Befehl sei aber nicht ernst gemeint gewesen, was der Kommandant des Bootes falsch verstanden habe. Der Manöverleiter hatte laut der Untersuchung zuvor klar gestellt, dass das Fahrzeug die Grenze zu dem Schussgebiet nicht überschreiten dürfe. Weder er noch der Leutnant hatten aber kontrolliert, ob der Bootsführer richtig verstanden habe, dass es sich um einen fingierten Befehl handelte.

Der 20-Jährige war von einem Schuss in den Bauch getroffen worden und kurz darauf seinen Verletzungen erlegen.
Der Vorsitzende des Rates der Wehrpflichtigen, Magnus Westerlund, kritisierte die unklare Befehlsvergabe von zwei Befehlshabern. “Ich finde es völlig absurd, dass man meint, die Ursache des Unglücks sei falsches Handeln von Seiten der Wehrpflichtigen. Sie haben einen Befehl befolgt, so wie man das normaler Weise in einer Kampfsituation erwartet wird“, sagte Westerlund. „Weder ich oder jemand von meinen Kollegen haben in unserer eigenen Wehrpflichtzeit oder während unserer Mitgliedschaft im Rat jemals etwas von ’fingierten Befehlen’gehört.“

Der für die Untersuchung zuständige Klas Eksell wollte sich vor einem ausführlichen Gespräch mit den Angehörigen des Opfers nicht zu dem Fall äuβern. (ar)

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