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Asylpolitik

Immer mehr Flüchtlinge tauchen unter

Publicerat måndag 25 augusti 2008 kl 11.37

Jeden Tag tauchen 20 Flüchtlinge unter und entziehen sich somit der Kontrolle der Behörden. Das berichtet der Schwedische Rundfunk unter Berufung auf Zahlen der Migrationsbehörde. Demnach könnten bis zum Jahresende rund 7000 abgewiesene Asylbewerber untertauchen. Das wäre eine Steigerung um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der überwiegende Teil der Untergetauchten kommt aus Irak und Somalia. Seit Einführung der Einwanderungsgerichte 2006 ist die Zahl der untergetauchten Flüchtlinge zunächst deutlich rückläufig gewesen.

Kristina Hellqvist, Flüchtlingsbeauftragte bei der Schwedischen Kirche, macht für die Trendwende die neue harte Haltung der Einwanderungsgerichte verantwortlich. Ihre Beschlüsse würden auf der fälschlichen Definition fußen, dass in Afghanistan und im Irak keine bewaffneten Konflikte herrschten, kritisierte Hellqvist im Schwedischen Rundfunk: „Man muss beweisen können, dass man ganz persönlichen Bedrohungen ausgesetzt ist, um in Schweden Asyl zu bekommen. Das widerspricht eigentlich dem Ausländergesetz. In Schweden war es immer gute Tradition, Menschen Asyl zu gewähren, die vor Bombenregen und Gewalt fliehen müssen.“

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