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Prozess

Schlussplädoyers im „Arboga-Fall“

Publicerat måndag 25 augusti 2008 kl 12.32

Einer der Aufsehen erregendsten Prozesse dieses Jahres neigt sich zum Ende. Im so genannten „Arboga-Fall“ sind am Montag vor dem Amtsgericht Västmanland die Schlussplädoyers gehalten worden. Eine 32-jährige Deutsche ist wegen Mordes an zwei schwedischen Kindern sowie wegen Mordversuchs an der Mutter angeklagt. Das Motiv soll Eifersucht gewesen sein.

Die Angeklagte wies während des dreiwöchigen Prozesses sämtliche Vorwürfe zurück. Ihre Aussagen vor Gericht waren allerdings widersprüchlich. Zudem will die Mutter die Deutsche als Täterin erkannt haben. Dies reiche jedoch für eine Verurteilung nicht aus, meinen Experten, weil technische Beweise fehlten. Die Staatsanwaltschaft versucht, die Deutsche mittels einer Reihe von Indizien an die Bluttat zu binden.

Bei ihrem Schlussplädoyer sagte Staatsanwältin Frieda Gummesson: „Zusammenfassend stellt die Klägerseite fest, dass alle Aussagen der Angeklagten bezüglich des Tatzeitraums Lügen sind. Damit ist bewiesen, dass die Angeklagte dieser Verbrechen schuldig ist. Es gibt zwei denkbare Strafen, entweder lebenslänglich oder Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt.“

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