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Merkel-Besuch

Kernenergie gemeinsamer Nenner von Kanzlerin und Handelskammer-Präsident

Publicerat tisdag 26 augusti 2008 kl 10.48
Merkel zu Gast bei der deutsch-schwedischen Handelskammer, hier mit SEB-Direktorin Annika Falkengren

Bei ihrem Besuch in Stockholm ist Kanzlerin Merkel auch mit Spitzen der schwedischen Wirtschaft zusammengetroffen. Vor ihrem Flug zum Regierungslandsitz Harpsund am Montagabend war Merkel zu Gast bei der deutsch-schwedischen Handelskammer, um über bisherige Erfahrungen mit deutsch-schwedischen Geschäften zu diskutieren, sowie über die Ostseezusammenarbeit und die Rolle Russlands dabei. Weiteres Thema war die Energie- und Klimapolitik.

Der Handelskammerpräsident und Chef des Energieunternehmens Vattenfall, Lars G Josefsson, betonte im Schwedischen Rundfunk, dass Deutschland und Schweden besonders beim Thema Kernenergie sehr nah beieinander lägen: „Angela Merkel sagte sehr deutlich, dass sie für Kernkraft ist, und dies auch für den Rest ihres Lebens bleiben werde. Die kommende Wahl in Deutschland werde ihrer Meinung nach auch eine Atomkraftwahl. Als Vattenfall-Chef bin ich ein großer Akteur in der Branche und halte die Atomkraft für eine gute Energiequelle – sowohl aus wirtschaftlicher Sicht als auch in Bezug aufs Klima.“

Weiter sagte Josefsson, Merkel habe sich ebenfalls positiv zum Ausbau der Kohlekraft geäußert.

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