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(Publicerat idag kl 15.15)
Zeitbegrenzte Arbeit in Schweden

Stellung der Gewerkschaft soll begrenzt werden

Publicerat fredag 12 december 2008 kl 11.48
Kleinere Bauaufträge gehen nicht selten an Bauunternehmen aus anderen EU-Ländern.Foto: Fredrik Sandberg/Scanpix.

Die Möglichkeit schwedischer Gewerkschaften, die Bedingungen zu bestimmen, unter denen Arbeitskräfte aus dem EU-Ausland in Schweden arbeiten, sollen verdeutlicht werden. Claes Stråth, der im Auftrag der Regierung die Problematik untersucht hat, schlägt vor, dass die schwedischen Gewerkschaften die Arbeitsbedingungen von Arbeitern aus dem EU-Ausland künftig in Kooperation mit dem Arbeitgeber und den Gewerkschaften der Heimatländer verhandeln.

Zulässig soll nur sein, Mindestlöhne und Minimalbestimmungen der schwedischen Tarifverträge einzufordern. Wenn für die Arbeitnehmer Tarifabkommen mit gleichwertigen oder besseren Bedingungen aus ihren Heimatländern gelten, dürfen die Arbeitgeber gar nicht zur Unterschrift eines schwedischen Tarifvertrages gezwungen werden. Streiks und Blockaden seitens der schwedischen Gewerkschaften sind dann unzulässig.

Stärkere Stellung
Claes Stråth: „Die Parteien des schwedischen Arbeitsmarktes werden eine starke und deutlichere Rolle für die Festlegung der Bedingungen ausländischer Arbeitnehmer haben.“ Hintergrund ist ein Urteil des EU-Gerichts, das die schwedischen Gewerkschaften gerügt hatte, in einem Fall vor vier Jahren zu stark reagiert zu haben. Damals hatten die Gewerkschaften ein lettisches Bauunternehmen blockiert und bestreikt, das sich geweigert hatte, mehr als einen schwedischen Tarifvertrag mit Mindestlohn zu unterzeichnen.

Gewerkschaft kritisch
Der Vorsitzende des Dachverbandes der Angestelltengewerkschaften, Sture Nordh, steht dem Vorschlag kritisch gegenüber: „Es ist ja eine Sache, welche Bedingungen auf dem Papier stehen. Aber die Realität ist etwas anderes. Und wenn wir Gewerkschaften künftig keine ganz konkreten Beweise in der Hand haben dafür, dass Menschen richtig schlecht behandelt werden, dann können wir nicht mehr helfen, für bessere Bedingungen zu kämpfen.“

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