Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Leitzinssenkung in den USA

Experten: Schweden steht besser da

Publicerat onsdag 17 december 2008 kl 11.46
Weitere Zinssenkungen erwartet. Foto: Pontus Lundahl/Scanpix.

Die Senkung des amerikanischen Leitzinses auf einen Korridor zwischen 0,25 und 0 Prozent wurde in Schweden mit Erstaunen zur Kenntnis genommen. Die drastische Maßnahme wird auch auf Europa abfärben, glauben Experten.

Darunter der Volkswirt Stefan de Vylder: „Ich glaube, das wird sich auf Europa auswirken, die Schwedische Reichsbank wird die Zinsen weiter senken und auch die Europäische Zentralbank wird dies tun“, so de Vylder im Schwedischen Rundfunk. Andere Experten stimmen dieser Prognose zu.

Hausgemachte Situation
Villy Bergström, ehemaliger Vize-Reichsbankchef, hält dafür aber die einheimisch schwedische Situation für ausschlaggebend: „Erst gestern kamen neue Zahlen, dass die schwedische Wirtschaft sich nochmals verschlechtert hat. Daher glaube ich nicht, dass der Zinssatz im nächsten Jahr bei 2 Prozent belassen wird. Man wird sicher noch weiter senken, weil die Wirtschaft schlechter läuft, als noch vor ein paar Wochen vorausgesehen.“ Die Reichsbank wird also vor allem auf die einheimische Lage reagieren, glaubt Bergström. „Und hier bei uns ist der Niedergang und der Pessimismus nicht so groß wie in den USA.“

Schweden steht besser da
Stefan de Vylder weist darauf hin, dass die Reaktion anderer Bereiche der globalen Wirtschaft in den nächsten Wochen und Monaten sehr wichtig sein wird, so beispielsweise das Agieren von Ländern, die Erdöl oder andere wichtige Rohstoffe fördern. Die Krise sei tief, doch die Ausgangslage in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedlich: „Wir müssen uns große Sorgen um die amerikanische Wirtschaft machen. Sie geht in diese tiefe Krise mit enormen Defiziten in der Außenhandelsbilanz und enormen Defiziten im Staatshausalten. Hier in Schweden gehen wir mit Überschüssen in diese Krise. Wir haben große Überschüsse in der Außenhandelsbilanz und ziemlich ordentliche Überschüsse in den Staatsfinanzen. Zusammen mit Norwegen und einigen anderen Erdöl fördernden Ländern sieht unser Ausgangspunkt zum Glück besser aus. Wir sind natürlich betroffen, aber wir haben noch Möglichkeiten auf die Lage zu reagieren, die andere Länder so nicht mehr haben“, so der Volkswirt Stefan de Vylder.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min Lista".