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Gesundheitswesen

Ärztemangel lässt Kosten steigen - Dalarna macht Ausnahme

Publicerat måndag 22 december 2008 kl 11.39

Die Gesundheitsbehörden sind über steigende Kosten bei der ärztlichen Versorgung beunruhigt. Im Schwedischen Rundfunk gaben Vertreter mehrerer Provinzialverwaltungen an, die Patientenbetreuung sei seit dem vergangenen Jahr um 20 Prozent teurer geworden. Hauptgrund sei, dass wegen Personalmangels bei den Ärzten immer wieder Vertreter mit höherem Honorar eingesetzt werden müssten.

Eine Ausnahme bildet die mittelschwedische Provinz Dalarna. Dort ist der Kostenanstieg weit geringer. Nach den Worten von Inga-Lill Persson von der Gesundheitsverwaltung in Mora hat die Provinz eine eigene Strategie zur Deckung des Bedarfs an medizinischem Fachpersonal verfolgt:

„Wir haben in den letzten anderthalb Jahren vor allem Ärzte aus Deutschland angeworben, insgesamt etwa fünfzig, und das Ganze verläuft sehr erfogreich.“

Den Erfolg führt Inga-Lill Persson auf das soziale und arbeitsbedingte Umfeld in Schweden zurück, das nach ihren Worten von deutschen Medizinern gern angenommen wird:

„Das liegt wohl vor allem an dem System der ärztlichen Versorgung in Deutschland. Dort arbeiten die Ärzte ja oft auf sich allein gestellt, vielfach als selbstständige Unternehmer. Hier nimmt man ja an einem Arbeitsteam teil.“  

In schwedischen Gemeinden erfolgt die ärztliche Versorgung in so genannten Betreuungszentralen, die deutschen Polikliniken vergleichbar sind. Einzeln und dann meist privat praktizierende Ärzte sind in Schweden in der Minderzahl.

Nach Perssons Worten gibt es noch andere Gründe dafür, dass sich deutsche Ärzte für eine Tätigkeit in Dalarna entscheiden:

„Wir haben in Schweden, und eben auch in Dalarna, eine einzigartige Natur, die viele anzieht. Außerdem haben wir gute Kinderbetreuung und gute Schulen, und wir bieten den Ärzten weitreichende Unterstützung bei ihrer Fortbildung an.“

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