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Musikbranche

Hoffen auf die gute alte Langspielplatte

Publicerat fredag 2 januari 2009 kl 13.44

Mehr als ein Drittel der schwedischen Plattengeschäfte hat in den vergangenen zehn Jahren aufgegeben. Die Übrigen arbeiten häufig mit besonderen Konzepten und manche setzen auch auf ein Wiederaufleben des Absatzes der guten alten Schallplatte.

Gerade die wichtigste Verbrauchergruppe von Musik - Teenager und junge Erwachsene - kauft kaum noch Tonträger. Pontus Lindbolm ist da keine Ausnahme. Er steht mit seinem Freund zwischen CD und DVD-Stapeln im Landengeschäft, aber kaufen? „Nein, das ist zu teuer.”

Musik wird hauptsächlich im Internet herunterladen, sowohl legal als auch illegal. Der Absatz von CDs ist seit dem Jahr 2000 um die Hälfte gesunken, von 29 Millionen CDs auf rund 15 Millionen.

Musikinteressierte junge Menschen wie Maria Rozgoni kaufen kaum noch CDs: „Nein, nicht besonders oft. Ich mache das über’s Internet. Es gibt da ganz prima Sites! Ohne die geht es nicht!”

Aber trotz Filesharing und sinkender Verkaufszahlen gibt es noch Plattengeschäfte, die an ihre Zukunft glauben.

Neue Wege
„Wir arbeiten anders als herkömmliche Plattenläden. Wir sind weniger daran interessiert möglichst viel zu verkaufen. Wir bieten Sonderausgaben an, ergänzen mit Film. Wir haben auch immer viele günstige Klassiker am Lager”, sagt Jonas Mattsson von „Bengans Skivbutik”.

Per Sinding-Larssen ist Musikexperte des Schwedischen Fernsehens SVT. Er sieht die Zukunft der Musikbranche aus einer ähnlichen Perspektive und versichert: „Die Platte als solche ist ganz und gar nicht tot. Aber wir besorgen uns neue Musik eben anders als noch vor ein paar Jahren. In Zukunft werden wir den Zugriff auf gigantische Internetseiten mit Musik aus der ganzen Welt haben.”

Sammlerobjekte
Obgleich der Verkauf insgesamt rückläufig war, ist der Verkauf der guten alten Schallplatten im letzten Jahr gestiegen! „Seitdem wir Musik herunterladen können, ist das Interesse für Musik enorm gewachsen. Ich glaube besonders an Sonderausgaben. Zum Beispiel Alben mit besonders pfiffigem Design. Es kann ja auch einen künstlerischen Aspekt haben, wirklich die Platte und ihre Hülle zu besitzen”, erläutert Sinding-Larssen und blättert in Sammlerausgaben.

Es kommt eben darauf an, wie man die CDs oder LPs vermarktet, das wissen auch die Plattengeschäfte. Jonas Mattsson: „Wenn wir im Geschäft Veranstaltungen haben, bei denen eine Band Autogramme gibt, dann kommen sehr, sehr viele junge Kunden. Und dann ist es ja auch interessant eine Platte zu besitzen, damit sie von den Idolen signiert werden kann.”

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