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Nahost-Konflikt

Gaza: Schweden können nicht ausreisen

Publicerat onsdag 7 januari 2009 kl 10.52
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Palästinenser trauern um Opfer
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"Keine Verhandlungen mit der Hamas" - Carl Bildt

Schwedische Staatsbürger, die sich im umkämpften Gaza-Streifen aufhalten, können Gaza aufgrund der heftigen Kämpfe nicht wie geplant am heutigen Mittwoch verlassen.

Israelische Behörden hatten der Ausreise von 26 der insgesamt 34 Schweden zugestimmt, die darum beim schwedischen Konsulat in Jerusalem nachgesucht hatten.

Auβenminister Carl Bildt gab unterdessen der Hoffnung auf ein geschlossenes Handeln des UN-Sicherheitsrates Ausdruck. „Ich denke, am wichtigsten ist nun, was im Sicherheitsrat in New York passiert“, sagte er im Schwedischen Fernsehen. „Ich hoffe, dass man sich dort darauf einigen kann, einen Waffenstillstand zu fordern.“ Der ägyptische Vorschlag für einen Waffenstillstand beinhaltet unter anderem eine hermetische Abriegelung der Grenze zwischen Gaza und Ägypten, um Waffenschmuggel zu verhindern.

Als Mitglied einer EU-Delegation hatte Bildt in den vergangenen Tagen im Rahmen einer Nahost-Rundreise Gespräche unter anderem mit der ägyptischen Regierung sowie mit Repräsentanten Israels und der Palästinenser geführt. Im Schwedischen Fernsehen betonte Bildt, die EU werde nur mit dem Palästinenser-Präsidenten Mahmud Abbas als Vertreter der Fatah sprechen. Die radikal-islamistische Hamas scheide als Gesprächspartner aus.

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