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MEDIZIN

Anti-Psychose-Mittel riskant bei Demenz

Publicerat fredag 9 januari 2009 kl 11.07
Medizin kann tödlich sein

Eine britische Studie, die erstmals den Zusammenhang zwischen der Behandlung mit Anti-Psychose-Mitteln und vorzeitiger Sterblichkeit bestätigt, hat in Schweden groβe Aufmerksamkeit gefunden. Laut der Studie laufen ältere demente Menschen Gefahr, vorzeitig zu sterben, wenn sie mit Medikamenten gegen psychotische Störungen behandelt werden.

„Bisher wussten wir nicht, ob daran die Medikamente selbst schuld sind oder ob es daran liegt, dass man bei Demenzkranken Symptome einer anderen Krankheit behandelt hat. Diese Studie spricht dafür, dass die Medikamente an sich das Gefährliche sind“, sagte Yngve Gustafsson, Experte für Demenzbehandlung an der Universität Umeå.

Im vergangenen Herbst war enthüllt worden, dass in der schwedischen Altenpflege infolge personeller Unterbemannung in hohem Maβe Anti-Psychose-Mittel eingesetzt werden, um alte Demenzkranke ruhig zu stellen. Laut einer Studie der Tageszeitung Dagens Nyheter betrifft dies an die 45.000 Menschen im Alter von über 75 Jahren. Das Staatliche Amt für Arzneimittelwesen hatte daraufhin die Richtlinien für den Einsatz dieser Medikamente verschärft.

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