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Atomenergie

Christdemokraten machen Kehrtwende

Publicerat fredag 30 januari 2009 kl 11.48
Erfolgreiche Reaktoren wie Forsmark 3 sind doch gut und sinnvoll, meint Christdemokratenchef Hägglund

Die Christdemokraten haben in der Debatte zur Kernenergie eine Kehrtwende vollzogen. Wie der Vorsitzende der kleinsten der vier Regierungsparteien, Göran Hägglund, in einem Artikel der Zeitung „Dagens Nyheter“ schreibt, könne sich seine Partei inzwischen vorstellen, dass weitere Atomreaktoren gebaut werden.

Allerdings sollte höchstens zehn Reaktoren gleichzeitig Betriebserlaubnis erteilt werden. Hägglund machte weiter deutlich, im Zuge des drohenden Klimawandels könne man von nahezu CO2-freier Atomenergie nicht länger absehen.

”Neue Technik ist sicherer als alte”

Im Schwedischen Rundfunk sagte er: „Es gibt natürlich weiterhin allen Grund, sich auf Sicherheitsaspekte bei der Kernenergie zu konzentrieren. Gleichzeitig wissen wir, dass neue Reaktoren mit neuer und damit sicherer Technik gebaut werden. Zugegebenermaßen ist unklar, wie interessiert die Industrie am Bau neuer Anlagen ist. Fest steht aber, dass wir durch Verbote jedes Interesse ersticken.“

Außerdem streben die Christdemokraten einen Ausbau der Windenergie auf zwanzig Terrawattstunden im Jahr 2020 an. Derzeit ist die Produktion von zehn Terrawattstunden im Jahr 2015 geplant.

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