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SAAB-KRISE

Keine Kreditgarantien für Saab

Publicerat måndag 23 februari 2009 kl 14.28
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Ungewisse Zukunft (Foto: Henrik Montgomery/Scanpix)
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"Keine Steuergelder für Saab": Maud Olofsson

Schwedens Regierung hat eine Kreditgarantie für den angeschlagenen Automobilhersteller Saab zurückgewiesen. Bei ihrem Besuch am Saab-Standort Trollhättan am Montag erklärte Wirtschaftsministerin Maud Olofsson, falls Saab um Gelder aus dem Europäischen Investitionsfonds, EEB, ansuchen wolle, sei Schweden zu staatlichen Kreditgarantien derzeit nicht bereit.

Der krisengeschüttelte US-amerikanische Mutterkonzern General Motors, GM, habe mitgeteilt, Saab schon Anfang 2010 abstoβen zu wollen. Klare Verhältnisse bei der Eignerschaft seien eine zentrale Voraussetzung für ein aktives Agieren des Staates.

Saab war am Freitag die Rekonstruktion bewilligt worden. „Gegenwärtig kümmert sich der Rekonstrukteur um das Geschehen bei Saab“, sagte Maud Olofsson. „Vom EEB heiβt es aber, wenn man Geld verleiht, dann muss es sich bei dem Empfänger um ein solventes Unternehmen mit einem glaubhaften Geschäftsplan handeln. Es muss also ein Unternehmen sein, das Geld hat. So ist die Lage derzeit nicht.“

Es gehe nun darum, zum einen General Motors zu bewegen, als Eigner Verantwortung zu übernehmen, sagte die Wirtschaftsministerin. Zum anderen müsse man versuchen, neue Eigner zu finden, die sich für die Fortführung der Geschäfte stark machten.

Bei ihrem Besuch in Trollhättan trafen Olofsson und Arbeitsminister Sven Otto Littorin am Montag Saabs Geschäftsführung, Gewerkschaftsvertreter und Beschäftigte. Littorin kündigte für die von Entlassung bedrohten Arbeitnehmer besondere Hilfsmaβnahmen an. Laut Littorin hat die Regierung unter anderem beschlossen, um Gelder beim Europäischen Globalisierungsfonds anzusuchen. Der Fonds war vor zwei Jahren gebildet worden. Er bietet Unterstützung für den Fall, dass Menschen aufgrund von ”durchgreifenden Strukturveränderungen im Welthandel” ihre Arbeit verlieren.

Das bürgerliche Kabinett in Stockholm hatte zuvor eine steuerfinanzierte Übernahme von Saab strikt zurückgewiesen. Wirtschaftsministerin Olofsson hatte betont, sie könne nicht „mit den Steuergeldern der Bürger Monopoly spielen“.  

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