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Einwanderung

Freie Wohnungswahl soll begrenzt werden

Publicerat onsdag 25 februari 2009 kl 12.04
Ungdomar välter släpkärror från intilliggande besinstation ut på gatan på Ramels väg vid rondellen Amiralsgatan i stadsdelen Rosengård i Malmö på torsdagen. Foto: Drago Prvulovic/Scanpix.
Soziales Abseits: Im Malmöer Einwanderervorort Rosengård sind Unruhen keine Seltenheit (Foto: Drago Prvulovic/Scanpix)

Asylbewerbern, die ihren Wohnort selbst aussuchen und sich nicht an dem vom Staat angewiesenen Platz niederlassen, werden staatliche Beihilfen gekürzt oder gänzlich gestrichen. Diesen Vorschlag enthält eine im Regierungsauftrag erstellte staatliche Studie zur künftigen Gestaltung der Flüchtlingspolitik.

Migrationsminister Tobias Billström äuβerte sich im Schwedischen Rundfunk positiv zu dem Vorschlag. „Ich denke, das ist eine gute Sache. Diese Regeln werden dazu führen, dass die Menschen, wenn sie dies wünschen, ihren Wohnort zwar selbst aussuchen können – dass dies aber ökonomische Konsequenzen haben wird. Es gibt also keine Verbote, aber sehr wohl ökonomische Steuerungsmittel. Am wichtigsten in diesem Zusammenhang ist es, die Menschen zu ermuntern, sich dort niederzulassen, wo die Chancen auf einen Arbeitsplatz, eine ordentliche Wohnung und Ausbildung am gröβten sind.“

Schweden hat sich in den vergangenen Jahren in raschem Tempo gemessen an der Bevölkerungszahl zu einem der weltweit gröβten Einwanderungsländer entwickelt. Für den mit Abstand gröβten Teil der Einwanderung steht der Zuzug im rahmen von Familienzusammenführung. Zahlreiche Neuankömmlinge wohnen bei Verwandten ein. Zumal am Rande der Groβstädte verstärkt dies vielfach Isolation und Ghettobildung.   

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