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FINANZKRISE

Diskussion um Lohnkürzungen

Publicerat tisdag 3 mars 2009 kl 12.20
Auf dem Bau ist man von der Metaller-Initiative nicht begeistert (Foto: Leif R Jansson/Scanpix)

Die Krisen-Initiative der Metallarbeitergewerkschaft IF Metall, die sich mit den Arbeitgebern auf einen teilweisen Lohnverzicht anstelle von Entlassungen geeinigt hat, trifft bei vielen schwedischen Gewerkschaftsverbänden auf Kritik. Das berichtet der Schwedische Rundfunk.

Ronny Eriksson, Verhandlungschef des Schwedischen Elektrikerverbandes, sagte: „So etwas ist für uns nicht aktuell. Unsere Mitglieder fänden das nicht in Ordnung.“ Kjell Dahlström, Vorsitzender des Verbandes der Holz- und Waldindustrie, sagte, man habe nie Beispiele dafür sehen können, dass eine Reduzierung der Arbeitszeit die Beschäftigung steigere. Es sei keine Lösung, Löhne in Erwartung einer möglicherweise doch nicht eintreffenden „Wende zum Besseren“ zu reduzieren. Unter anderem auch die Gewerkschaft der Bauarbeiter sprach sich gegen das Abkommen aus.

Die Vorsitzende des Gewerkschaftsdachverbandes LO, Wanja Lundby Wedin, kündigte Gespräche mit den für die Lohnverhandlungen Verantwortlichen in sämtlichen Mitgliedsverbänden an. „Wichtig ist nun, dass wir eine breite Diskussion mit allen Verbänden fortsetzen, sodass sich niemand gezwungen sieht, diese Art von Abkommen zu treffen, wenn man es für die eigene Branche nicht für sinnvoll hält“, so Lundby Wedin.

Zustimmung bei Arbeitgebern

Auf Seiten der Arbeitgeber traf das Abkommen überwiegend auf Zustimmung. Anna-Stina Nordmark Nilsson, Geschäftsführerin des schwedischen Unternehmerverbandes Företagarnas riksorganisation, sagte, sie rechne in Kürze mit ähnlichen Vereinbarungen in anderen Branchen. ”Das gibt anderen Branchen die Möglichkeit, diese Frage zu diskutieren. Auch für viele Kleinunternehmen, wo man keinem Tarifvertrag angeschlossen hat, könnte dies ein Modell sein”, sagte sie.

Nach der am Montag zwischen der IF Metall und der Arbeitgeberseite geschlossenen Vereinbarung können die Tarifpartner bei Bedarf lokal über Arbeitszeitverkürzungen und stattdessen eventuelle Fortbildungsmaβnahmen entscheiden. Die Vereinbarung soll bis längstens Ende März 2010 gelten und erlaubt Lohn- und Gehaltskürzungen um bis zu 20 Prozent.

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