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BESTECHUNG

Anklage gegen Volvo-Manager

Publicerat fredag 6 mars 2009 kl 10.36
Viele Firmen machten Geschäfte mit Saddam (hier: vor Gericht)

Gegen drei Spitzenmanager im Volvo-Konzern wird Anklage wegen Korruptionsverdachts erhoben. Das berichtet die Nachrichtenagentur TT. Die drei Manager, die im Volvo-Tochterunternehmen Volvo CE in Eskilstuna tätig sind, sollen  an das irakische Regime unter Saddam Hussein Bestechungsgelder in Höhe von umgerechnet 1,7 Millionen Euro gezahlt haben, um Kaufverträge für Produkte ihres Unternehmens zu erhalten. 

Die Schmiergelder sollen in der Zeit zwischen 2000 und 2002, im Rahmen des so genannten Öl für Essen- Programms der Vereinten Nationen, gezahlt worden sein. Das Programm erlaubte in begrenztem Umfang Handel mit dem Bagdader Regime im Austausch gegen Öl. Etwa 2200 Unternehmen weltweit sind bereits der Schmiergeldzahlungen in Verbindung mit dem Programm beschuldigt worden.

Oberstaatsanwalt Christer van der Kwast, der gegen die drei Spitzenmanager Anklage wegen Bruchs der Sanktionen gegen den Irak erhebt, sagte der Nachrichtenagentur, er betrachte das Verbrechen als schwer. Er werde auf Gefängnisstrafen plädieren. Der Prozess, der voraussichtlich im Herbst stattfinden wird, sei ein Pilotfall. Zu den ebenfalls im Zusammenhang verdächtigten schwedischen Firmen gehören Scania und Atlas Copco.

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