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Arbeitsmarkt

Teilzeitbeschäftigte kündigen aus Geldmangel

Publicerat tisdag 10 mars 2009 kl 10.59
Anmeldung für's Arbeitslosengeld

Immer mehr Teilzeitbeschäftigte kündigen aus finanziellen Gründen. Arbeitnehmer, die unfreiwillig von Voll- in Teilzeittätigkeit überwechseln, erhalten 75 Tage lang Arbeitslosengeld für den Anteil ihrer Nichtbeschäftigung. Wer nicht rechtzeitig einen Vollzeitjob findet, verliert danach das Arbeitslosengeld und damit einen beträchtlichen Teil seines Einkommens. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Arbeitsplätze in Schweden aufgrund der Wirtschaftskrise.

Schulsekretärin Gun Jensen in Stockholm ist eine von denen, die ihre Teilzeitstelle gekündigt haben, um weiter Arbeitslosengeld zu beziehen: „Mein Arbeitslosengeld für die Vollzeitbeschäftigung ist höher als das Gehalt für den Teilzeitjob, von dem kann ich nicht leben. Das geht vielen so und die machen es genauso. In Zeiten, wie diesen, findet man nicht so leicht eine Vollzeitbeschäftigung. Vom Teilzeitjob allein kann ich nicht leben.“

Umgerechnet ungefähr 750 Euro im Monat brachte der Teilzeitarbeitsplatz Gun Jensen ein.

Tendenz steigend
Mehrere schwedische Gewerkschaften verzeichnen seit dem Jahreswechsel einen Anstieg der Mitglieder, die ihre Anstellung kündigen, weil das Geld nicht reicht. Gewerkschaftsvertreter befürchten, dass die Entwicklung sich fortsetzt.

Der Grund ist eine Neuregelung des Arbeitslosengeldes im vergangenen Jahr. Die bürgerliche Regierungskoalition war der Ansicht, dass zu viele Teilzeitbeschäftigte sich nicht ausreichend um einen höheren Beschäftigungsgrad bemühten. Stattdessen bezogen manche für die fehlenden Arbeitsstunden jahrelang Arbeitslosengeld.

Dieser Tendenz hat die neue Regelung des Arbeitslosengeldes einen Riegel vorgeschoben. Gleichzeitig aber müssen immer mehr Teilzeitbeschäftigte, die wegen der Wirtschaftskrise keine Vollzeitbeschäftigung finden, ganz zur Arbeitslosigkeit übergehen, damit die Haushaltskasse stimmt.

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