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Integrationspolitik

Norwegische Rechtspopulisten kritisieren Schweden für gescheiterte Integration

Publicerat fredag 13 mars 2009 kl 15.17

Nach ihrem Besuch im Malmöer Problemstadtteil Rosengård hat eine Delegation der norwegischen Fortschrittspartei (Fremskrittspartiet) Schweden eine missglückte Integrationspolitik vorgeworfen. Im Norwegischen Fernsehen beklagte die rechtspopulistische Oppositionspartei, dass es Schweden nicht geglückt sei, die Einwanderer der zweiten und dritten Generation zu integrieren.

Dies sei allerdings auch dem Integrationsunwillen der Einwanderer selbst geschuldet. Probleme, wie sie sich im einwanderungsstarken Rosengård abzeichneten, wolle die Fremskrittspartiet vermeiden helfen. Im Herbst finden in Norwegen Wahlen statt. Die Fremskrittspartiet macht sich berechtigte Hoffnungen auf eine Regierungsbeteiligung.

Der Besuch der Rechtspopulisten in Rosengård war zustande gekommen, nachdem die Vorsitzende, Siv Jensen, von einer „schleichenden Islamisierung“ des Stadtteils gesprochen hatte. Der stellvertretende Vorsitzende der Partei, Per Sandberg, machte gegenüber Sveriges Radio International deutlich, dass er und seine Partei nach dem konstruktiven Besuch ein weitaus differenzierteres Bild von Rosengård hätten. Trotzdem betonte Sandberg: „Ich  kann mich nicht über Schweden äußern, aber in Norwegen sprechen wir von der zweiten und dritten Generation Einwanderer, die keine Möglichkeit zur Integration in die norwegische Gesellschaft sehen. Und irgendwann hört die Geduld dann auf. Dann muss die Politik Maßnahmen ergreifen, die den Integrationsprozess vorantreiben. Mir ist vollkommen klar, dass Menschen nicht von einem Tag auf den anderen in einer neuen Gesellschaft Fuß fassen können. Dass es aber Generationen dauern soll, ist inakzeptabel.“

”Schuld ist die soziale Problematik”

Der sozialdemokratische Vorsitzende des Stadtteilausschusses, Andreas Konstantinidis, verteidigte Rosengård erneut gegen die Vorwürfe, wonach sich eine Scharia-Kultur in dem Stadtteil breit gemacht habe. Gegenüber Sveriges Radio International sagte er: „Was hier passiert, hat mit Religion rein gar nichts zu tun, sondern mit Arbeitslosigkeit, zu engem Wohnraum und Obdachlosigkeit. Der gesamten sozialen Problematik, mit der wir hier zu kämpfen haben. Es gibt sicherlich auch Ultrareligiöse in Rosengård, aber dabei handelt es sich nicht um große Gruppen. Das Ausmaß ist missverstanden worden.“

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